In der Zeit, als viele bereits die Bedrohung durch die brennende Legion zu vergessen begannen und die Ausbreitung der Geißel gestoppt schien, begann die Geschichte der Gilde Nemesis.

Unter dem Banner der Allianz kämpfen zu dieser Zeit viele tapfere Gilden gegen die Bedrohungen innerhalb und außerhalb der östlichen Königreiche. Sei es gegen den Clan der schwarzen Drachen oder gegen die Anhänger des Feuergotts Ragnaros. In Kalimdor kämpften die Streitkräfte der Allianz gemeinsam mit denen der Horde, sowohl gegen die Qiraj in Silithus als auch im ehemaligen Lordearon gegen die Geißel.

Diese vielen unterschiedlichen Bedrohungen wurden einer der bis dato größten und ehrenhaftesten Gilden zum Verhängnis. Einer Gilde bestehend aus den mutigsten und tapfersten Helden Azeroths, mit dem Namen .

Orden der Eraburis


Durch den Kampf des Ordens an vielen verschiedenen Fronten, den Verlust alter Mitglieder im Kampf und der Aufnahme noch unerfahrener Leute, keimte jedoch nach und nach der Spross der Zwietracht in dieser Gemeinschaft.

Eines Tages wurde der Gildenmeister; Skylainer, von seinem König, Magni Bronzebeard, auf eine geheime Mission geschickt. Einer Mission, in deren Ziele nur wenige eingeweiht wurden, da es darum ging den Feind im erheblichen Masse zu treffen und zu schwächen. Es vergingen viele Tage, in denen der Orden kein Lebenszeichen von ihrem Anführer erhielt, sodass man bereits annahm, er sei in Gefangenschaft geraten oder vom Feind getötet worden. Diese Ungewissheit hatte zur Folge, dass die Unruhe im Orden wuchs.
Es begannen Streitigkeiten unter den zurückgebliebenen Gildenmitgliedern über die Ziele bzw. Zukunft der Gilde. Unter manchen Anhängern des Ordens wurde sogar die Gier nach mächtigen Ausrüstungsgegenständen so groß, dass Neid und Missgunst sich in den eigenen Reihen ausbreitete. Manchen Anhängern reichten die bisher erreichten Erfolge nicht, sie strebten nach noch mehr Ruhm und Ehre, egal zu welchem Preis. Sie wollten Ehre erlangen, indem Sie Gegner bezwangen, die selbst dem Orden zu mächtig waren. Gegner, die mit Mächten zusammenarbeiten, von denen damals nur die Mitglieder wussten, die sich mit der Geschichte Azeroth auskannten.

Um diese Ziele zu erreichen, wurde keine Auswahl mehr bei der Rekrutierung neuer Mitglieder vorgenommen, jeder der nach Ruhm und Reichtum strebte wurde in den Orden aufgenommen. Unter diesen Neulingen befanden sich auch Unruhestifter bzw. solche die nicht ehrenhaft und fair kämpften. So geschah es, dass im Orden zwei Fraktionen entstanden, jene, die nach schnellen Ruhm und Erfolg strebten und jene, die ehrenhaft die Allianz beschützen wollten. Einige in der Gildenführung widersprachen der Vorgehensweise des schnellen Goldes, da dieser Weg nicht mit den Gründungsprinzipien des Ordens übereinstimmte. So geschah es, dass die Mitglieder der Ordensführung von ihren Posten zurücktraten die diesen Weg nicht weiter mit beschreiten wollten. Dies führte jedoch zu weiteren Unruhen und es schien als würde der Orden an seinen Streitigkeiten zerbrechen. Um den Ruf des Ordens nicht mit Schande zu beflecken, die nicht mehr weggewaschen werden könnte, beschlossen die ältesten Mitglieder der Gilde den Orden aufzulösen.
Somit konnten der Orden und das wofür er ursprünglich stand, als Legende in den Köpfen der Bewohner von Azeroth weiter bestehen.

Jene, die den ursprünglichen Prinzipien des Ordens ergeben waren, trafen sich in der Hauptstadt der Zwerge, Ironforge (Eisenschmiede), um zu besprechen, wie sie auch zukünftig gegen die Bedrohungen der Allianz vorgehen wollten. Man kam zu dem Schluss, dass, wenn man weiterhin die Ideale, die man bisher gelebt hat, weiterführen wolle, dies nur möglich war als Zusammenschluss von Gleichgesinnten, als Gilde.

So kam es, dass in der Nacht des 07. August 2006, die Gilde Nemesis gegründet wurde.
Eine kampfbereite Schreitmacht, die ihren gerechten Zorn gegen ihre Feinde richtet, damit alle Völker Azeroth bald in Sicherheit leben könnten.

Unter den wenigen die sich in dieser Nacht zusammengefunden hatte, beschloss man, die Führung der Gilde nicht in die Hand eines Einzelnen zu legen, sondern die Verantwortung auf die Schultern mehrerer zu verteilen. So geschah es, dass der Hohe Rat von Nemesis entstand.
Als Repräsentanten der Gilde wählte der Hohe Rat einen Diener des Licht, einen Paladin namens Lichtbote.

Seit dieser Nacht, hat die Gilde durch geschickte Auswahl ihrer Neuzugänge, stetig an Kampfeskraft gewonnen.

Der Gildengründung, folgte die Phase des Aufbaus. Alte, als auch neue Mitglieder, mussten lernen eine Einheit im und außerhalb des Kampfes zu bilden. Durch den geschickten Einsatz von kleinen Gruppen in den östlichen und westlichen Pestländern lernten sich die Mitglieder mehr und mehr kennen, sodass man bald schon größere Einsätze in der oberen Schwarzfelsspitze angehen konnte.

So dauerte es nicht lange, da erreichte die Gilde ein Kontingent von fähigen Leuten, um Schlachtzüge von 20 Mitgliedern zu stellen. Nun konnte die Gilde zeigen, warum es nötig war seine neuen Mitglieder gut auszurüsten und kennen zulernen. Die ersten Einsätze in den Ruinen von Ahn´Qiraj und Zul´Gurub zeigten schon früh, welches Potenzial in dieser Gilde steckt. Mit fast jedem Besuch in einem dieser Schlachtfelder besiegte Nemesis einen neuen Gegner nach dem anderen. Diese Erfolge in so früher Zeit des Bestehens schweißten die Mitglieder der Gilde noch mehr zusammen.

Mittlerweile ist Nemesis eine Gemeinschaft von herausragenden Kämpfern, Heilern und Zauberkundigen geworden, die auf ganz Malygos für Ihren Mut und ihre Fairness bekannt ist.

– Kämpfe tapfer und ehrenhaft! –

Es wurden Erfolge erzielt, die niemand zuvor für möglich hielt. Die Feinde Azeroths ergreifen mittlerweile bereits beim Klang unserer Waffen die Flucht.

Selbst ein Gott wie Ragnaros erzittert, wenn Nemesis den geschmolzenen Kern betritt.

Nimbert, Paladin, Diener des Lichts
(Zeitzeuge)