Wappen - TaurenSeit geraumer Zeit bin ich dabei die andere Seite der Macht, ähhm des Spiels kennen zu lernen.

Die Horde!

Bisher dachte ich immer die Horde sei ein Haufen verwesender, grünhäutiger Kühe. ABER mittlerweile finde ich in gewisser Weise gefallen an der Horde.
Lauter neue Quests beim Leveln, neue Städte und Gebiete die ich bisher als Allianzler nur durchquert habe, jedoch nie genauer unter die Lupe genommen habe.

Begonnen habe ich mein Projekt in Mulgore (Kalimdor) der Heimat der Tauren. Seit jeher war ich von der Körpergröße der Tauren beeindruckt, was lag also näher als mit einem Tauren die neuen Gebiete zu erkunden. Damit ich auf meinen Reisen nicht vollkommen allein dastehe und irgendwann anfange Selbstgespräche zu führen, habe ich mich für die Klasse der Jäger entschieden, somit habe ich immer ein treues Pet, momentan einen Wolf, an meiner Seite.

Landschaftlich erweist sich Mulgore als ein wunderschöner Landstrich, kein Wunder warum die Tauren so mit der Natur verbunden sind. Jedoch habe ich schnell mitbekommen, dass die Tauren ihre Heimat stets verteidigen müssen. Ihr Feind, die marodierenden Zentauren belagert noch immer die Grenzen zu diesem wunderbaren Stück Land. Im angrenzenden Brachland wimmelt es nur so von diesen Vierhuflern.

Momantan komme ich dem Wunsch des Taurenhäuplings, Cairne Bluthuf, nach und kämpfe gegen den o.g. Feind im Brachland. Hier lernte ich auch einige der neuen Verbündeten kennen, die Orcs und die Untoten. Gelegentlich sieht man sogar einige dieser Blutelfen durch die Lande ziehen. Das Brachland scheint ein riesiges Gebiet zu sein, in Azeroth auf Seiten der Allianz, kann ich mich an kein so annähernd grosses Gebiet erinnern. Andereseits brauchen die hier lebenden Donnerechsen wahrlich den ganzen Platz. Es wird Zeit, dass ich mir endlich ein [item]Verschnörkeltes Handfernrohr[/item] herstelle, um die Weiten des Landes richtig zu erkunden.

Das bringt mich zu meinem neuen Beruf. Entgegen der Annahme, als Jäger der Lederverarbeitung nachzugehen, habe ich mich für den schweren und wahrscheinlich teueren Weg der Inginieurskunst entschieden (in Verbindung mit Bergbau). Warum? Ich möchte mir einfach selbst meine Gewehre und die dazugehörige Munition herstellen. Da ich der Anfangszeit meines Jäger-Dasein, wohl so ziemlich auf mich selbst gestellt sein werde. Eine Unterstützung von Seiten der Allianz (meinen anderen Chars) kann ich mir nicht erhoffen, da ein Handel (Post und „Hand in Hand“-Handel) zwischen den beiden Fraktionen verboten ist. Jedoch bin ich gerade dabei mit einem Meister der dunkeln Künste eine Art Handelsabkommen zu schliessen, mal schauen wie es sich entwickelt!?

Momentan kommt mein Beruf noch nicht richtig in Fahrt, da ich die Materialien noch eher im Auktionshaus von Donnerfels (Hauptstadt der Tauren) verkaufe, um mir fehlende Ausrüstung zu kaufen. Nixdestotrotz habe ich bereits einen Skill von 94 Punkten, mit der Tendenz nach oben.

Vor Kurzem konnte ich sogar einen Blick in zwei, für mich neue, Instanzen werfen: Der Flammenschlund und die Höhlen des Wehklagens. Die Gruppenfindung und das Teamplay schienen mir bei diesen zwei Begegnungen besser zu funktionieren als auf Seiten der Allianz. Keine Ahnung woran das liegen mag, kann mich aber auch irren und beim nächsten mal ist alles wieder anders. Auf jeden Fall muss ich da nochmal rein, da ich mittlerweile auch die dazugehörigen Quests habe. 😉

Ansonsten machte es mir richtig Spass, mal Abseits des Raidens auf Seiten der Allianz, durch die Welt von WoW zu streifen und nach so langer Zeit (seit Dezember 2005) neues am Spiel zu entdecken.

Sobald ich einen Fotografen in Orgrimmar gefunden habe, gibt es auch noch Fotos von meinem Tauren-Jäger…