Gestern war es soweit, ich durfte mit Nimbert (Paladin) meine ersten Erfahrungen in der 25er Instanz „Festung der Stürme“ sammeln.

Mit der Gilde <Live an let die> und mit drei Leuten aus meiner Gilde (Bastian-Tankadin, Semiramis-Baum und Silvershadow-„The Shadow himself“) machten wir uns auf, die ersten Trashmobs zu betrachten. Allein diese Trashmobs machten schon mal unheimlich Spass, endlich mal eine neue Herausforderung für meine Heilzauber.

Den ersten Boss (Al´ar) haben wir ausgelassen, obwohl der Vogel ein Flugmount dropt, komisch?! Ich muss dazu sagen, dass mein Gildenmeister (Bastian) sonst nie ein Boss auslässt der ein Mount dropt, sei es Attumen der Jäger oder der Baron Totenschwur aus Stratholme.

Anyway, die Raidleitung entscheidet wo es langgeht, also haben wir uns am ersten Boss vorbeigemogelt und uns Richtung Leerhäscher aufgemacht. Einige Wipes später standen wir dann endlich vor der grossen Maschine. Schon ziemlich beeindruckend, wenn er da so ganz allein in der Mitte dieser grossen Halle steht…da kommt man sich ziemlich klein vor.

Die Leute der Gilde <Live an let die> waren schon letzte Woche einmal in der Festung der Stürme und hatte sich da bereits mit dem Leerhäscher angefreundet bzw. einige Taktiken an ihm ausprobiert. Daher bekamen wir diesmal schon eine ziemlich konkrete Anweisung darüber wie man sich in der Halle zu verteilen hatte. Ich durfte mich hinter dem Leerhäscher aufstellen und ein Auge auf die Maintanks werfen. Warum ich als Paladin auf die Maintanks aufpassen soll, konnte sich mir nicht erschließen, da ein Priester oder Heildruide meines Erachtens viel besser dafür geeignet sind, aber wenn’s die Raidleitung so möchte. 😉

Die Priester und Heildruiden durften dafür ständig in der Halle herumlaufen und ihre Hots (HealOverTime-Zauber) verteilen.

Insgesamt lief es eigentlich ganz gut. Bei ersten Versuch wusste ich überhaupt nicht was ich machen sollte, daher lief ich wie ein aufgescheuchtes Huhn vor den Kugeln davon. Bei einem anderen „Versuch“ meinte ein Hexer er müsse den Kampf mit einem Bodypull beginnen und bei einem anderen Versuch musste ich schon ziemlich früh sterben, da ich nach der erfolgreichen Fluch vor einer Kugel auf dem Rückweg direkt in eine andere Kugel gelaufen bin.

Der letzte Versuch war dafür um so besser. Alle machten einigermaßen ihren Job, sodass der Leerhäscher kontinuierlich an Leben verlor. Während des ganzen Kampfes lagen wir ziemlich gut in der Zeit, sprich wir hätte ihn vor der Enrage-Phase besiegt. Aber dann kam es wie es kommen musste und einer der Damagedealer hat nicht auf seine Aggro geachtet und lag plötzlich vor den Tanks in der Aggro-Liste. Und was macht der Leerhäsche in diesem Fall? Richtig, er läuft wild im Raid umher und tötet was ihm unter seinem Hammerschlag kommt. Zwar konnten die Tanks die Kontrolle wieder zurück erlangen, jedoch kostete dieser Vorfall zuviel Zeit. Mit dem Resultat, dass der Leerhäscher sich mit nur noch einem Prozent-Punkt Leben (ca. 43,3k) in die Enrage-Phase rettete und dann begann den Raid in Stücke zu hauen.

Normalerweise hätte man jetzt noch einen Versuch wagen müssen, aber leider kam uns der Respawn dazwischen. Da rächt es sich immer, dass zuviel Pausen gemacht werden.

Na, zumindest war ich jetzt auch mal beim Leerhäscher und durfte mir alles aus erster Hand ansehen.

Loot-technisch, gab es für die andere Gilde ein episches Lederverarbeitungs-Rezept und einen Nethervortex.

Bilder folgen, sobald der Gnomen-Ingenieur in der Eisenschmiede den Fotoapparat entbeult hat, um den Film zu bergen/retten/entwickeln. [erledigt!]

[Notiz an mich: Unbedingt Nimbert den 300er Reitskill besorgen. Geht ja gar nicht wie langsam der unterwegs ist 😉 ]