Nimbert war in der Nacht von Montag (27.07.2009) auf Dienstag ein wenig in Ulduar unterwegs.

Lange Zeit musste mein Paladin auf seinen Einsatz warten, weil ich in den letzten Tagen und Wochen fast ausschließlich meinen Jäger gespielt habe.  Doch an diesem Abend wollte ich unbedingt etwas mit Nimbert unternehmen. Meine bisherigen Erfahrungen bezüglich Ulduar beschränkten sich auf den Flammenleviathan und einigen Versuchen an den anderen Bossen im Bereich der Belagerung von Ulduar. Selbst die kannte ich nur aus der 10er Fassung (siehe Bericht vom 17.04.2009). Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Daher hatte ich mich einfach mal im LFG-Tool für Ulduar (25er) eingetragen. Zu später Stunde fand sich auch eine Gruppe, die mich mitnahm…

Flammenleviathan:

Bei diesem Boss kommt es sehr stark auf das Itemlevel der Ausrüstungsgegenstände an. Je höher das durchschnittliche Itemlevel (bei Nimbert atm 209), um so höher die Anzahl der Lebenspunkte, die man mit seinem Gefährt erhält. Da ich noch nie was anderes als den Wiederverwerteten Verwüster gefahren bin, lag es nahe, ihn wieder zu steuern.

Der sogenannte Spießrutenlauf ist eine wirklich spassige Angelegenheit, scheitern kann man hier eigentlich nicht. Wir waren sogar so mutig und haben einen der vier Türme zerstört.

Obwohl mir diese Art der Bossfights nicht liegt, war es doch eine gelungene Abwechslung.

Wichtig: Die Aufladung durch Pyrit auf den Boss bei 10 halten, für maximalen Schaden

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Klingenschuppe:

Der zweite Boss an diesem Abend war mir bis dato nur aus einer Questreihe im Sturmgipfel bekannt…

Einst als Veranus bekannt, wurde diese Kreatur von Loken gefangen genommen und zu einer scheußlichen Waffe umgewandelt. Auf Befehl von Loken verschmolz Ignis, der Meister des Eisenwerks, Eisenplatten mit den Schuppen von Klingenschuppe, um ihre tödlichen Angriffe noch zu verstärken.
Sie kann in Klingenschuppes Kanzel innerhalb der Belagerung von Ulduar gefunden werden.

Der Kampf war, meiner Meinung nach, der hektischste Fight am ganzen Abend. In der ersten Phase muss man eine Menge Runenzwerge davon abhalten befreundete Zwerge beim Bau von Harpunen zu stören. Mit Hilfe dieser Harpunen kann man dann nämlich Eisenketten auf Klingenschuppe abschiessen und sie somit vom Himmel holen (ähnlich dem Bosskampf im Turm Utgarde bei Skadi).  Erst wenn Klingenschuppe am Boden ist, kann Schaden auf sie gemacht werden. Dafür hat man ca. 30 Sekunden Zeit, dann schüttelt Klingenschuppe die Ketten ab und erhebt sich wieder in die Lüfte. Dann beginnt das Spiel mit den Zwergen von vorn. Das wiederholt sich solange bis Klingenschuppe nur noch 50% Lebenspunkte hat. Ab diesem Zeitpunkt beginnt Phase 2, in der die Klingenschuppe am Boden bleibt. In dieser Phase muss es schnell gehen, da sie mit einer Kombination aus Flammenatem und Verschlingender Flamme ordentlich Flächen-Schaden am Raid verursacht. Hinzu kommt, dass ihre Fähigkeit Flügelpuffer gelegentlich alle Raidmitglieder 35 Meter weit durch die Luft stösst und somit die Caster (insbesondere die Heiler) unterbricht.

XT-002 Dekonstrutor:

Bei Uther, irgend jemand sollte mal seinen Sprachchip überarbeiten. Die Tonlage geht ja mal gar nicht… ich glaube da ist ein Servomotor im Hüftbereich zu eng eingestellt. 🙂

Dieser Boss hat auch 2 Phasen, eine Boss-Phase und eine Add-Phase. Für jede 25% seiner Gesundheit die er in der Boss-Phase verliert (75%, 50% und 25%) wechselt er in die Add-Phase. In der ersten Phase wird dumpf Schaden auf den Boss gemacht, bei Phase 2 gesellen sich noch Adds zum Kampf hinzu und der Boss ist selbst nicht angreifbar, dafür aber dann sein Herz.

Folgene Arten von Adds greifen im Geschehen ein:

  • XM-024 Verprügler (Kämpfen): können getankt und relativ einfach zerstört werden
  • XS-013 Schrottbots (Heilen): sobald sie XT-002 erreicht haben, fangen sie an ihn zu reparieren, daher schnell bekämpfen.
  • XE-321 Bummbots (Explodieren): etwas für die Fernkämpfer im Raid, da die Bummbots bei ihrer Zerstörung explodieren und dadurch Flächenschaden am Raid verursachen. Tipp: den Schaden erleiden auch nahestehende NPC 😉

Je mehr das Herz in der zweiten Phase verletzt wird, desto höher wird der Schadensausstoß vom Raid in der Boss-Phase. Sollte man es schaffen das Herz in der Add-Phase zu zerstört, dann aktiviert sich automatisch der Hardmode.^^

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Ignis, Meister des Eisenwerks:

Eine heisse Kiste der Kerl.

Als Nahkämpfer ist dieser Kampf nicht sonderlich kompliziert, einfach dicht am Boss stehen bleiben und Schaden machen. Wenn man Pech/Glück hat wird man in den Schlackentopf gestopft und darf auf genügend Heilung hoffen. 😉

Wichtig bei dem Kampf ist, dass die Caster und Tanks die Anzahl der Eisernen Konstrukte im Raid möglichst gering halten. Pro Konstrukt im Raid, verursacht Ignis 15% mehr Schaden!

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Mit Ignis hatte wir dann alle vier Bosse im Vorhof der Hölle, ähmm im Bereich der Belagerung von Uldaur besiegt!

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Kologarn:

Lass die Finger von mir, sonst…

Bei dem Boss wird abwechselnd Schaden auf die Arme gemacht. Angefangen wird an seinem rechten Arm.  Sobald dieser zerstört ist, wird auf den linken Arm umgeschwenkt. Der rechte Arm ist Kologarn Schwachstelle, sprich dieser hat am wenigsten Lebenspunkte und ist daher immer primäres Ziel. Kologarn nutzt den linken Arm, um drei Raidmitglieder (heroisch) zu packen und solange zu schütteln bis der Arm zerstört wird. Der linke Arm macht eine Schockwelle, hat aber auch wiederrum mehr Leben als der rechte Arm. Pro zerstörten Arm verliert Kologarn 15% seiner Lebensenergie. Die Arme wachsen nach 15-30 Sekunden wieder nach und bringen jeweils 4 Geröllkreaturen mit sich. Das Geröll muss durch einen Tank eingesammelt werden und von den Klassen mit Flächenschaden niedergebombt werden (schnell!).

Das Wechselspiel mit den Armen macht man solange bis Kologarn keine Lebenspunkte mehr hat.

Auriaya:

Zur Archivarin Auriaya kann ich noch nicht viel sagen, da hier der Pull bei unseren Versuchen nie richtig funktioniert hat. Hinzu kam, dass Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde (ca. 2 Uhr morgens) viele Spieler nicht mehr die benötigte Konzentration aufbringen konnten. Somit war bei diesem Boss Endstation.

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Nun habe ich Geschmack an der Instanz gefunden und möchte da öfter rein! 😀