Gestern war ich wieder in der Eiskronenzitadelle (10er) unterwegs, diesmal in einer reinen Random-Gruppe.

Die ersten fünf Bosse gingen ohne große Schwierigkeiten von statten. Lediglich die fehlende Beute für Vergelter trübte ein wenig meinen Spielspaß. 😉 Entgegen aller Vorurteile bezüglich Random-Raids, machte dieser bunt zusammengewürfelte Haufen seinen Job verdammt gut. Spätestens nach dem zweiten Versuch wurde der jeweilige Kampf für uns entschieden.

Besonders erwähnenswert ist der Kampf gegen Modermiene. Diesen Boss hatte ich zuvor nur einmal besucht und da auch nur um ihn kurz die Hand zu schütteln. Gestern jedoch war die ganze Gruppe bereit sich an ihn zu messen. Um es vorweg zu nehmen, Modermiene steht leider immer noch in den Seuchenwerken der Eiskronenzitadelle. In den vielen Versuchen den Kerl wieder zurück ins Reich der Toten zu schicken, habe ich eine Menge über die Kampftaktik lernen können, was mir hoffentlich beim nächsten Besuch von Vorteil sein wird.

Modermiene infiziert in immer kürzeren Abständen einen zufälligen Spieler mit einer Krankheit. Diese Krankheit hält 12 Sekunden an und verursacht jede Sekunde Schaden, zusätzlich wird die eingehende Heilung um 50% verringert. Wird diese Krankheit entfernt entsteht ein kleiner Brühschlammer, welcher einen unsagbar großen Hass auf denjenigen Spieler hat. Die einzige Möglichkeit den kleinen Brühschlammer los zu werden ist, wenn man ihn in die Nähe eines anderen kleinen oder großen Blühschleimer bringt. Die Brühschlammer vereinigen sich und müssen von einem anderen Spieler beschäftigt, sprich durch den Raum gezogen werden. Derjenige Spieler sollte einen großen Abstand zum Brühschlammer einhalten, da dieser nämlich im Nahkampf-Radius Schaden verursacht.

Sobald sich 5 kleine Brühschlammer zu einem großen Brühschlammer verschmolzen haben, wirkt dieser eine instabile Schlammexplosion. Hierbei werden zufällig Spieler anvisiert, welche den Schleimgeschossen aus der Explosion ausweichen müssen.

Soviel zur Theorie… nun die Praxis. 😀

Wir hatten einen Krieger der Modermiene in der Mitte des Raums beschäftigt hat und einen Schutz-Paladin der sich um die Brühschlammer kümmerte.

Meine Aufgabe als Nahkämpfer (Vergelter) war es ordentlich Schaden auf den Boss zu machen und im Falle einer Infektion Richtung Schutz-Paladin zu laufen. Dieser entfernte mir die Krankheit und der dadurch entstandene Brühschlammer konnte sich mit einen bereits vorhanden anderen Exemplar vereinen.

Mehr müsste ich nicht machen… ok ich müsste noch darauf achten, dass mich Modermiene nicht ankotzt und das ich nicht in irgendeiner grünen Flüssigkeit stand. 😀

Wenn man sich die Theorie so anschaut, dann klingt alles ziemlich simpel… wären da nicht diese kleinen grünen Brühschlammer… 🙁 Irgendwie haben sie es immer wieder geschafft sich rund um den Boss zu sammeln und dort einen großen Brühschlammer zu formen. Der große Brühschlammer verursachte dermaßen viel Schaden, so dass immer einer der Heiler zu früh zum Zuschauen verdammt wurde.

Unser bester Versuch zu später Stunde (ca. 1 Uhr) war 1400k von 7300k Lebenspunkte, sprich knapp unter 20%.

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Der Tag wird kommen…