Da vergeht beinahe ein ganzes Jahr bevor ich meinen ersten Raid-Boss nach dem Kataklysmus zu Gesicht bekomme… das war auch mal anders. 😉

Andere haben ihn bereits zig mal in seine Schranken gewiesen, aber ich hatte am Mittwoch meine erste Begegnung mit Occu’thar, diesem fresssüchtigen Dämonen aus der Baradinfestung.

Anscheinend wurde seine Zelle in der Festung durch den Kataklysmus so sehr beschädigt, dass ihm ein Ausbruch daraus geglückt ist. Daraufhin hat er sich so dermaßen an den Mitinsassen seinen Gefängnisflügels überfressen, dass sich sein Körper extrem aufblähte. Nun hat er eine Körpermasse erreicht, die es ihm unmöglich macht aus der Baradinfestung zu entkommen. Blöd! Spricht nicht gerade für seinen Intelligenzquotienten. 😉

Mit 24 anderen Kämpfern habe ich mir die Festung am Mittwoch von innen angesehen… da steht fast kein Stein mehr auf dem anderen. Man mag fast gar nicht Glauben, dass diese Festung jemals die gefährlichsten Mächte von Azeroth gefangen gehalten hat. Wird Zeit, dass die Allianz die Vorherrschaft über Tol Barad erlangt und die Festung wieder zu einem sicheren Gefängnis macht. Ich glaube nämlich nicht, dass die Horde dazu im Stande wäre.

Als wir durch die Ruinen der Festung gingen, lief uns im westlichen Flügel der o.g. Dämon bzw. Hund über den Weg. Er dachte wohl wir wären leichtes Futter… falsch gedacht.

Wir haben uns sogleich in zwei Lager aufgeteilt, eins hat sich vor ihm positioniert und das andere hinter ihm. So hatten wir immer eine Flanke die seinen Angriffen entgehen konnte. Das war auch nötig den der Dämon hatte eine Attacke die wir Sengende Schatten genannt haben. Dieser Angriff machte nicht nur mächtig Schaden an unserem Tank, sondern erhöhte auch in den nächsten 30 Sekunden den erlittenen Schattenschaden auf ihn um 100%. So machte es noch mehr Sinn sich in zwei Lager aufzuteilen. Unsere zwei Tanks haben sich den Hund danach entsprechend gegenseitig abspotten, damit keiner von ihnen länger als nötig unter dem Debuff leiden musste.

Eine weiter Besonderheit sind die Augen von Occu’thar diese kann er gelegentlich neben seinen Angreifern beschwören. Jedesmal wenn er das auf eine der beiden Gruppen gemacht hat, sind wir zusammengelaufen und konnte diese innerhalb weniger Sekunden durch Flächenzauber vernichten. Die Augen die überlebten bildeten nach 10 Sekunden einen Schattenfeuerkreis der für schmerzhafte Verbrennungen führte, wenn man den darin stehen geblieben ist.

Das Spielchen mit den Sengenden Schatten und seinen Augen machte er ein paar mal bis wir ihn schlussendlich besiegten. Einige meiner Mitstreiter konnten dem toten Körper noch einige wertvolle Rüstungen entnehmen. Für mich war leider nix dabei.

Traut man den Gerüchten die man in den Tavernen von Sturmwind vernehmen kann, dann scheint dieser Dämon über einen Gabe/Fähigkeit zu verfügen, die es ihm erlaubt nach 7 Tagen wieder von den Toten aufzuerstehen. Was ihn faktisch unsterblich machen würde… ich werde das weiter beobachten und bei Gelegenheit wieder darüber berichten.

Schnell noch ne Kerbe für den Sieg (Erfolg) in den Griff meines Streitkolbens machen… 😀

Nimbert – Level 85