Gestern Abend habe ich mal wieder (nach langer langer Zeit) die Höhlen der Zeit betreten. Ziel war es diesmal nicht in der Zeit zurück zu reisen, sondern einen Schritt in die Zukunft zu machen. In die Endzeit!

Als ein Zeitstrahl von unendlich vielen zeigt dieser die trostlose Zukunft Azeroths auf, sollte Todesschwinge nicht aufgehalten werden. Nozdormu hat eine mächtige Anomalie entdeckt, die in diesem Moment existiert und den Zugriff auf die Vergangenheit – und somit die Hoffnung auf die Rettung der Drachenseele – versperrt. Eine mächtige Kreatur außerhalb der Zeit wohnt allein inmitten zeitlinienversetzter Echos der Vergangenheit.

Nozdormu, der bronzene Drachenaspekt, braucht die Hilfe der Sterblichen im Kampf gegen Todesschwinge. Er, Thrall und die anderen Drachenaspekte haben einen Plan erdacht wie sie Todesschwinge besiegen können. Die Drachenseele scheint der Schlüssel zu sein. Um an die Drachenseele zu gelangen, müsste man weit in die Vergangenheit reisen, aber dieser Zeitpfad wird vom Drachen Murozond versperrt. Dieser blockiert jedoch den Zeitpfad aus der Zukunft heraus… hatte ich schon erwähnt, dass Zeitreisen kompliziert sind!?

Mit Hilfe von Nozdormo bin ich mit vier Mitstreitern in die Zukunft gereist… weit in die Zukunft! Und was ich dort gesehen habe, gefällt mir mal so gar nicht. Todesschwinge hat sein Ziel erreicht.. Azeroth und alles Lebens darauf ist vernichtet.

Bevor der bronzene Drachenschwarm diese Zukunft abwenden kann… müssen wir die interessantesten und wertvollsten aller Elemente dieser Zukunft die mächtigen „Echos“ archivieren.

Und so begann es…

Echo von Tyrande

Einst war sie die Anführerin der Nachtelfen und Hohepriesterin der Elune, doch dieser zeitlinienversetzte Teil von Tyrande Wisperwind durchwandert nun die Weiten der trostlosen Zukunft Azeroths. Umschlungen von immerwährender Mitternacht hat sie ganz und gar den Blick auf das wärmende Licht der Elune verloren.

Der Kampf gegen das Echo von Tyrande Wisperwind ist relativ einfach, wenn man die folgende Grundregel befolgt: Weicht allem aus was von Tyrande auf euch geschleudert wird. Dann sollte der Kampf ohne grössere Problem beendet werden. 😉

Die Angriffe von Tyrande wären:

Die Mondlanze ist ein Lichtsäule die auf ihr Ziel zusteuert. Auf dem Weg zum Ziel teilt sie sich in drei Strahlen auf. Die Lanze ist nicht besonders schnell und kann eigentlich problemlos ausgewichen werden.

Bei den Augen der Göttin handelt es sich um weiße Kugeln die um Tyrande entstehen. Kommt man mit den Augen in Kontakt, dann erleidet man nicht nur Schaden, sondern wird auch für 5 Sekunden mit einen Stille-Effekt belegt.

Fernkämpfer und speziell Zauberkündige könnten jetzt auf die Idee kommen sich einfach in die Nähe von Tyande zu begeben… blöde Idee, denn in der Nähe von Tyrande scheint ein Dunkles Mondlicht.  50% längere Zauberzeit könnten z.B.. für Heiler zum Problem werden.

Fällt die Gesundheit von Tyrande Echos unter 80%, dann erhält sie einen Stärkungszauber namens Himmlische Führung, welcher ihre Zauberzeit um 25% verkürzt. Unter 30% Gesundheit fallen zusätzlich noch Tränen der Elune auf die Mitstreiter. Denen sollte man tunlichst ausweichen.

Wie gesagt, Ausweichen ist hier die Devise. 😉 Über Beute durfte ich mich nach diesem Kampf nicht freuen…

Echo von Baine

Erzürnt über sein Unvermögen, die Welt und, noch wichtiger, die Horde zu schützen, verweilt dieser von der Zeit übel zugerichtete Schatten von Baine Bluthuf in den Ruinen des Obsidiandrachenschreins. Obwohl er noch immer so mächtig ist wie der Taurenhäuptling der Gegenwart, ist dieses von Schuld verzehrte Echo in der zerrütteten Zukunft von Azeroth doch wenig mehr als ein misstönendes Gefäß unstillbarer Heimtücke und Wut.

In Mitten des Obsidiandrachenschreins, genauer gesagt mitten in einem Lavasee, trifft man auf das Echo von Baine Bluthuf. In diesem See aus Lava sind drei Plattformen, auf einer davon steht Baine.

Am Besten die Gruppe verteilt sich entsprechend auf diesen Plattformen. Die Fernkämpfer (und der Heiler) stellen sich nach Möglichkeit nicht auf die selbe Plattform wie Baine.

Baine Bluthuf hat lediglich drei Angriffe, die er entsprechend kombinieren kann. Baine fängt meist damit an sein Totem auf ein Gruppenmitglied zu werfen. Das Ziel erleidet dadurch 50-60k Schaden und wird weit nach hinten von der Plattform in die Lava geschleudert. Das Totem bleibt in der Plattform stecken und sollte möglichst schnell auf Baine zurück geworfen werden. Denn nur dann erleidet Baine ca. 10% zusätzlichen Schaden und wird an seinem folgenden  Angriff gehindert. Wirft man das Totem nicht zurück, dann pulverisiert Baine die Plattform auf der das Totem steckt, indem er auf die Plattform spring und einen Flächenschaden von ca.  30k im Umkreis von 15 Metern erzeugt. Ohne Plattform fallen die Mitstreiter in die Lava und erleiden permanent Schaden. Baine fällt dann zwar auch in die Lava, erhält dadurch aber seinen dritte Angriffsfähigkeit den Geschmolzenen Schlag.

Dieser Angriff erzeugt beim Ziel seines Angriffs zusätzlich einen Schaden über Zeit Effekt, der jedoch vom Heiler der Gruppe entfernt werden kann und sollte. Den Geschmolzenen Schlag erhält Baine übrigens bei jedem Kontakt mit der Lava!

Nach dem Kampf konnte ich dem Echo die Axt des Taurenhäuptlinge entwenden. 😀

Murozond

Obwohl er nun außerhalb der Zeit lebt, war Murozond doch einst der große Drachenaspekt Nozdormu der Zeitlose. Nachdem die Titanen ihm seinen eigenen Tod gezeigt hatten, gelang es den Alten Göttern, den gepeinigten Nozdormu zu dem Versuch zu verleiten, seine Sterblichkeit abzuwenden. Infolgedessen zerschlug Nozdormu die Pfade der Zeit und erschuf den ewigen Drachenschwarm… und setzte damit Azeroths Zukunft selbst aufs Spiel.

Nun wird mir auch klar, warum Nozdormu nicht selbst gegen Murozond angetreten ist… hätte mir bei dem Namen schon auffallen müssen (stichwort: Anagramm).

Der Kampf gegen Murozond ist bis auf eine kleine Besonderheit wie jeder andere Kampf gegen einen Drachen. Nur der Tank sollte VOR dem Drachen stehen, der Rest möglichst NEBEN dem Drachen und niemand HINTER dem Drachen! Alte Drachenkämpferweisheit. 😉

Mit dieser Aufstellung bekommt nämlich nur der Tank den Unendlichen Atem ab.

Für die oben genannte Besonderheit sollte immer einer aus der Gruppe neben dem großen Stundenglas der Zeit stehen bleiben.

Das Stundenglas kann nämlich während des Kampfes fünfmal genutzt werden, um die Zeit zurückdrehen. Damit werden alle bis dahin durch die Verzerrungsbomben entstandenen (gelben) Flächen entfernt, pro entfernte Fläche gibt es einen Stapel Segen des bronzenen Drachenschwarms (erhöht das Tempo von Nahkampf-, Distanzangriffs- und Zaubertempo um 40%). Des Weiteren werden alle Abklingzeiten zurück gesetzt. Hier ist das richtige Timing für das Zurückdrehen der Zeit gefragt. 😉

Leider hatte der Drache nach dem Kampf nicht die erhofften Schulterplatten bzw. den Helm bei sich… aber ich komme wieder, ganz bestimmt. 😀

Immerhin war nur der Weg frei für den nächsten Schritt… Brunnen der Ewigkeit.

Nimbert – Level 85