Archiv für die ‘ Instanzen Bericht ’ Kategorie

Ich hab es mir ja bereits schon gedacht… die Gamemaster haben auf den Vorfall in der Eiskronenzitadelle vom 06.05.2010 nicht reagiert.

Die Axt habe ich mir aber trotzdem geholt… und zwar bereits am letzten Mittwoch (12.05.2010) mit der Gilde <Liga von Malygos>. Lord Mark’gar in der Eiskronenzitadelle war so freundlich und hat mir Bryntoll, den Knochenrächer überlassen.

Der Effekt auf der Waffe ist seeehr nett:

Trefferchance: Stiehlt dem feindlichen Ziel 2138 bis 2362 Leben.

Gestern Abend bei der Fortsetzung der ID vom Mittwoch (ICC25) hat der Effekt immerhin 4.700 Lebenspunkte vom Professor Seuchenmord gestohlen. Beim nächsten Raid muss ich unbedingt die Auswertung von Recount genauer unter die Lupe nehmen, um festzustellen wie viele Prozentpunkte der Blutsauger vom Gesamtschaden aus macht…  gestern Abend hat das Tool nach dem gefühlten 100sten Wipe plötzlich nix mehr aufgezeichnet, sonst könnte ich ein wenig mehr über den Effekt berichten.

Jedoch hat der Effekt nicht geholfen den Professor auf den Boden zu schicken… so mächtig ist es auf jeden Fall doch nicht. :( Die 25er Variante ist doch heftiger als gedacht. Es sah in der 10er Fassung alles viel leichter aus…

Btw, es fehlt mir nur noch ein Emblem des Frosts um mir mein viertes T10-Set-Teil zu kaufen… den Helm! 4er-Set-Bonus ist komme! :D

Es ist echt schlimm an diese Embleme zu kommen, wenn man beide IDs für die Zitadelle bereits genutzt hat und die wöchentliche Raid-Quest auch schon erledigt hat. Da kann es sich doch ziemlich ziehen, wenn man “nur” die tägliche Random-Instanzen-Quest über den Dungeon-Finder macht… ;)

Gregory – Professor Traumwandler

Gregory ist back… oder so ähnlich. :D

Schlechtere Ausrüstung, aber mehr Boss in der Eiskronenzitadelle gelegt als Nimbert.

Gestern Abend wurde ich von einem alten Ingame-Freund (/ wink Wakanar) zu einem Besuch in der Eiskronenzitadelle (10er) eingeladen. Die ersten Bosse seinen schon aus dem Weg geräumt, so dass ich mir ein paar neue Bosse ansehen könne… das ließ ich mir natürlich nicht entgehen. ;) Ich hoffe mal im nachhinein, dass ich nicht ein allzu allzu großer großer Klotz am Bein war.^^

Angefangen wurde mit dem kautzigen Professor Seuchenmord.

Der Kampf ist eigentlich recht simple, wenn man die Übergänge der einzelnen Phasen gut hin bekommt. Man sollte darauf achten, dass beim Einsatz von Tränengas kein Schleim (grün oder orange) erscheint. Wenn man das schafft ist der Kampf relativ einfach… zumindest mit der gestrigen Gruppe. :D

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Wichtig zu beachten ist noch:

  • der grünen Schleim verfügt über flüchtigen Schleimkleber. Sobald ein Spieler diesen Kleber an den Füssen hat, müssen ALLE Spieler sich an dem “infizierten” Spieler treffen, sonst kippt dieser Spieler instant Tod aus seinen Schuhen.
  • der orange Schleim verfügt über gasförmige Blähung, hier heißt es für den betroffenen Spieler laufen was die Beine hergeben, wenn man überleben möchte.

Nach dem Professor ging es zu Valithria Traumwandler. Ich wurde für die mörderischen Zombies abkommandiert. Hier durfte ich endlich mal wieder meine CrowdControl-Fähigkeiten einsetzen. Erschütternder SchussFrostfalle, etc. alles was den Zombie auf Distanz zu mir hält, während ich mit meinen Eisklingenpfeilen seinen untoten Körper spickte.

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Apropos Eisklingenpfeile, ich habe nach den beiden Kämpfen endlich einen wohlwollenden Ruf bei der Fraktion des äschernen Verdikts. Nun könnte ich mir theoretisch die Baupläne zur Herstellung der Pfeile kaufen… arrgh, warum hat mir keiner gesagt, dass die als Währung nur urtümliches Saronit akzeptieren? So ein Saronit kostet bei uns (EU-Malygos) momentan ca. 1K Gold, dafür könnte ich mir bei den aktuellen Preisen auch 200.000 Pfeile im Auktionshaus kaufen… Siegt hier mein Herz als Ingenieur oder der Geiz der Zwerge?

Zum Schluss haben wir uns noch an Sindragosa versucht. Bei zwei Versuchen haben wir sie sogar unter 30% Lebenspunkte gebracht. Eventuell schaffen wir die restlichen Prozentpunkte heute Abend. Danach würde es direkt zum Lichkönig gehen.. meinem Ziel für diese Erweiterung…

Edit:

11.05.2010: 2. Tag/Versuch um Sindragosa ihr frostiges Herz aus den Rippen zu reißen: 17% schafften wir im besten Versuch!

Raid – das wahre Leben

Bislang war ich von den Random-Raids in der Eiskronenzitadelle immer höchst erfreut. Mal hat man einen Boss mehr geschafft, mal einen Boss weniger, aber bislang war immer der Spielspaß und die Fairness im Raid vorhanden.

Gestern Abend wurde mir zum ersten mal seit Beginn meiner Spielzeit (Dezember 2005) gezeigt, dass es auch anders gehen kann. Genauer gesagt wurde mir im Spiel vor Augen geführt, dass auch hier das wahre Leben mit Betrug und Hinterlist herrscht.

Ich war mit einer Random-Gruppe in der 25er Fassung der Eiskronenzitadelle unterwegs und wir haben die ersten vier Kämpfe erfolgreich bestritten. Als wir vor Fauldarm standen, ging der Raidleiter offline… und mit ihm der ganze Loot der zuvor gelegten Bosse!

Jiep, der Raidleiter hatte bis zu diesem Moment die ganzen Loots eingesteckt, um sie am Ende des Raids entsprechend zu verwürfeln. Sinn hinter dem ganzen war, die Random-Gruppe bis zum Schluss an der Stange zu halten, sprich ein vorzeitiges Auflösen des Raids zu verhindern. Das Ganze klang in der Praxis etwas merkwürdig, aber vom theoretischen Ansatz nicht umbedingt die verkehrteste Sache. Daher hat sich am Anfang auch keiner beschwert, eher gewundert.

Jetzt im Nachhinein muss ich mir selbst an den Kopf fassen und mir bescheinigen wie blöd.. ähmm leichtgläubig ich war. :(

Was mich an der Ganze Sache besonders ärgert, neben meiner eigenen Dummheit ist, dass man als Spieler keinen Handhabe gegen solche Leute bzw. solches Verhalten hat. Dem Gamemaster ist es egal, wie oder ob der Loot verteilt wurde und der “Ninjalooter” versteckt sich hinter seiner Anonymität seines Charakters und lacht sich ins Fäustchen.

Ein Raidmitglied hat zwar ein Ticket an die Gamemaster geschrieben, aber mit einem wirklichen Erfolg in der Sache rechne ich mal eher nicht. Auch ein Ingame-Brief an den Gildenmeister des Spielers von mir wird wohl ohne Folgen bleiben…

Sollte in einem Raid nochmal jemand so einen Vorschlag machen, die Loots nicht sofort nach dem Bosskill zu verteilen, dann bin ich sofort auf dem Weg zurück nach Dalaran und raus aus der Gruppe. Das ist meine Lehre aus dem Vorfall.

Man soll zwar nicht pauschalieren, aber sollte nochmal ein Mitglied der Gilde <pura vida> in meiner Gruppe sein, dann verlasse ich ebenfalls den Raid.

Es sind zwar nur Pixel bzw. Items, aber die Art und Weise wie hier jemand 24 andere Spieler für blöd verkauft müsste Konsequenzen haben…

Gestern Abend wurde ich von den Halunken (engl.: Rascals) für einen Raid in die Eiskronenzitadelle (25er) eingeladen. Genauer gesagt von einer ihrer Offiziere, einer Priesterin namens Bigolina. Eigentlich mag ich ja keine Nachtelfen-Priesterinen, aber bei ihr mach ich eine Ausnahmen. Warum? Nun, die ehrenwerte Bigolina kenne ich schon eine kleine Ewigkeit…

Es gab Zeiten in denen ich, die Priesterin und ein kleiner Zwergenkrieger um Mitternacht nackt durch die Todesmiene und dem Wald von Elwynn gehüpft sind. :D

Damals beim Zerfall meiner ersten Gilde, dem Orden der Eraburis habe ich mit einigen anderen vom Orden im August 2006  eine neue Gilde gegründet. Diese Gilde nannten wir Nemesis und rockten mit ihr Zul’Gurub, die Ruinen von Ahn’Qiraj und den geschmolzenen Kern (inkl. Ragnaros). Bigolina war bei Nemesis fast von Anfang an mit dabei..

Den Wandel vom Orden in die Gilde Nemesis, kann man sogar in meiner Gildenstory nachlesen.^^

Leider kam es noch im selbem Jahr (Dezember 2006)  zum Zerwürfnis zwischen mir und der restlichen Führungsetage der Gilde, vorauf hin ich über Nacht einfach kommentarlos aus der Gilde geschmissen wurde.

Nach reichlich Überlegung und etwas Abstand gründete ich mit ein paar Freunden meine jetzige Gilde die Drachen des Lichts (Januar 2007).

Man sagt ja – Zeit heilt alle Wunden – aber ich bin der Meinung machte Dinge verheilen nie… so auch die Art und Weise wie ich damals aus der Gilde Nemesis geschmissen wurde…

Zurück zum Thema. ;)  Wenige Monate nachdem ich aus der Gilde entlassen wurde, zerfiel die Gilde Nemesis. Einige der Spieler gründeten die heutige Gilde Rascals (August 2007) u.a. auch Bigolina. Womit sich der Kreis wieder geschlossen hätte.^^

Besagte Bigolina hat mich also gestern für den Raid eingeladen. Die Geste und den Raid fand ich Spitze. Wir haben uns sogar ziemlich gut gegenüber Arthas und seinen Handlangern verkauft. Lord Mark’gar, Lady Todewisper, Luftschiffkampf, Todesbringer Saurfang, Modermiene, Fauldarm und Schwester Svalnya musste sich von ihren Schätzen trennen.

Jiep, zum ersten Mal im 25er war ich bei einem Sieg gegenüber Modermiene dabei. Somit steht es bei mir unentschieden zwischen 10er und 25er, jeweils 6 von 12 Bossen.

Neben Unmengen an Emblemen des Frosts konnte ich auch noch ein paar Heilerhandschuhe ergattern.

Es ist erstaunlich was mit Cataclysm alles überarbeitet bzw. geändert wird…

Wir arbeiten fortlaufend daran das Schlachtzugsystem in Cataclysm zu verbessern und wir möchten nun einige dieser Änderungen mit euch teilen. Viel Spaß beim Lesen!

Die erste Anpassung, die wir vornehmen, wird alle Schlachtzugsgrößen auf eine Instanz-ID zusammenlegen. Im Gegensatz zum derzeitigen System, werden 10er und 25er Versionen ein und dieselbe Instanz-ID nutzen. Demnach wird man mit einem Charakter jeden Schlachtzug-Boss lediglich einmal pro Woche besiegen können. Anders gesagt braucht man zwei Charaktere, wenn man dieselbe Instanz in derselben Woche im 10er und 25er Modus durchspielen möchte. Der normale oder heroische Modus wird, wie derzeit in der Eiskronenzitadelle, direkt beim jeweiligen Boss in der Instanz festgelegt. Die Zuweisung auf eine gemeinsame Instanz-ID ist aber natürlich nicht die einzige Änderung und es gehen weitere Änderungen am Schlachtzugsystem in Cataclysm Hand in Hand mit dieser einher.

War die Zusammenlegung der IDs von 10er und 25er Schlachtzügen wirklich nötig? Meiner Meinung nach nicht! Ich habe mich bislang immer gefreut zwei Möglichkeiten/Chancen zu haben pro Woche an einem Raid teilzunehmen. Sicherlich haben sich die großen Gilden immer gleich auch den 25er Content gestürzt und die 10er nur zum trainieren der Boss-Taktiken genutzt, aber für mich als Random-Raid-Gänger bestand bisher immer die Chance in beiden Varianten als “Lückenfüller” mitgenommen zu werden.

Wir entwickeln die Schlachtzüge so, dass der Schwierigkeitsgrad für 10 und 25 Spieler in den jeweiligen Modi so nah wie möglich aneinander liegt. Eine derartige Nähe des Schwierigkeitsgrades der Begegnungen bedeutet ebenfalls, dass die Bosse in der 10er und 25er Version dieselben Gegenstände vergeben werden. Sie werden dieselben Namen und Werte haben und in der Tat die exakt selben Gegenstände sein. Die heroische Begegnung wird eine entsprechend bessere Version des Gegenstands bereithalten. Wir erhoffen uns, dass Spieler es sehr viel leichter haben werden Bosse mit den zu ihnen gehörenden erbeutbaren Gegenständen, ja sogar bestimmtes Artwork mit speziellen Namen zu assoziieren, als es heute der Fall ist.

Was war an der bisherigen Lösung so schlimm? 10er Loot und 25er Loot, je nach Schwierigkeitsgrad der Raid-Instanz… ok, der Entwicklungsaufwand in Bezug auf Aussehen und Werte für die Items ist nun um einiges Geringer, aber gerade die Vielfalt an unterschiedlicher Ausrüstung macht ein Spiel wie WoW doch interessant…

Instanzschwierigkeit und Belohnungen

  • 10 und 25 Spieler-Version (normaler Schwierigkeitsgrad) ? Schwierigkeitsgrad ist sich sehr ähnlich; Stellen die exakt selben Gegenstände zur Verfügung.
  • 10 und 25 Spieler-Version (heroischer Schwierigkeitsgrad) ? Schwierigkeitsgrad ist sich sehr ähnlich; Stellen mächtigere Varianten der normalen Versionen zur Verfügung.

Wir verstehen natürlich, dass es logistisch einen höheren Aufwand darstellt eine größere Gruppe von Spielern zu organisieren und während die Qualität der Beute dieselbe ist, wird in der 25er Version mehr Beute pro Spieler zur Verfügung stehen (Gegenstände, Abzeichen und sogar Gold). Wenn man also genügend Spieler zusammen kriegt, ist dies die effizientere Alternative. Die Schlachtzug-Designer kreieren Begegnungen unter diesen Gesichtspunkten und unsere Klassen-Designer nehmen Änderungen vor, die dabei helfen sollen leichter 10-Spieler-Gruppen zusammen zu stellen. Schlachtzüge für 25 Spieler sollten, wie zu erwarten, etwas lukrativer sein, aber es sollte keine dramatischen Einschnitte geben, wenn man für eine oder zwei Wochen die 10er Instanz besucht, weil die Hälfte der Gilde im Urlaub ist.

Ich denke die meisten großen Gilden werden auch weiterhin die 25er Raids machen, da dort einfach die Möglichkeit besteht die Gilde schneller auszurüsten, weil dort pro Boss halt mehr Items fallen werden… Wie es sich auf mein Raidverhalten auswirkt… keine Ahnung. Ich werde mich wohl wie bisher einfach für beide Varianten anmelden und hoffen eine gute Random-Gruppe zu finden, um die nun viel kostbarere ID nicht in den Sand zu setzen.

Wir sind uns bewusst, dass sehr lange Schlachtzuginstanzen ein Hindernis für manche Spieler sein können, wir möchten aber dennoch genügend Begegnungen bereitstellen, um ein episches Gefühl zu vermitteln. Für die ersten Schlachtzugstufen wollen wir mehrere kleinere Schlachtzüge zur Verfügung stellen. Anstelle einer Instanz mit elf Bossen könntet ihr eine Instanz mit fünf und eine andere mit sechs Bossen vorfinden. Alle diese Bosse würden Gegenstände derselben Gegenstandstufe bereithalten, aber die Instanzen an sich wären in verschiedenen Umgebungen angesiedelt und würden sich somit in Ort und Erscheinungsbild unterscheiden und separate Instanz-IDs besitzen. Erinnert euch daran zurück, wie ihr die Höhle des Schlangenschreins und die Festung der Stürme separat besuchen konntet und sie möglicherweise in derselben Woche durchgespielt habt.

Quantität statt Qualität?! Oder wie soll ich das verstehen? Weniger Bosse pro Raid-Instanz, dafür aber mehr Instanzen? Wird die zukünftige Raid-Instanz ein Art von neuer 10er Dungeon auf Stufe Heroisch? Die Raid-Instanzen wie sie momentan mit der Eiskronenzitadelle existieren gefallen mir eigentlich recht gut. Ansteigender Schwierigkeitgrad an dem sich nicht nur die Random-Raids nach und nach ihren Fortschritt erarbeiten können. Durch die Anzahl der Bosse und den gehobenen Zeitaufwand wird, zumindest für mich ein Gefühl von epischer Schlacht vermittelt. Dieses Gefühl fehlte mir zum Beispiel im Kolosseum. Ich verbinde Raids immer noch damit, dass man “lange” braucht bis zum Endboss. Wenn ich innerhalb eines Abends bzw. weniger Stunden (2-3 Stunden) eine Raidinstanz komplett erledigt habe, dann denke ich eher an eine 5er Instanz anstatt an ein episches Erlebnis…

Wir mögen es, wie das Freischalten der Bosse über einen gewissen Zeitraum hinweg der Community erlaubt, sich zunächst mit individuellen Begegnungen zu beschäftigen, anstatt direkt zum Endboss durchzurennen. Von daher werden wir wahrscheinlich an diesem System festhalten. Begrenzte Versuche für Bosse werden wir in Zukunft eher nicht mehr nutzen, außer vielleicht für seltene, optionale Bosse wie Algalon. Der heroische Modus wird vielleicht nicht direkt von Anfang an zur Verfügung stehen, dafür aber wahrscheinlich nachdem man die Instanz ein oder zweimal im normalen Modus durchgespielt hat.

Ich bin noch nicht mit den bisherigen Einschränkungen in Kontakt gekommen, daher will ich mir mal kein Urteil über den Sinn oder den Unsinn solcher Mechaniken erlauben. Jedoch befinde ich es als sehr angenehm, wenn eine neue Instanz nicht gleich am ersten Abend von irgendeiner Gilde erfolgreich gemeistert wird. Ob man dies mit künstlichen Hindernissen in Form von wöchentlichen Freischaltungen erreichen sollte steht auf einem anderen Blatt. Ich fände einen deutlich ansteigenden Schwierigkeitsgrad in den Raid-Instanzen angebrachter.

Meine Idee: Blizzard sollte wieder verstärkt Vor-Quests für Raid-Instanzen bzw. für einzelne Boss in der Instanz einführen.

Was den Schwierigkeitsgrad angeht, so wollen wir, dass man relativ schnell Zugang zu den ersten Schlachtzügen erhält, diese dabei aber nicht die heroischen 5-Spieler-Instanzen und besseren Questbelohnungen total überschatten. Die ersten Schlachtzugzonen werden wir in der Annahme erstellen, dass Spieler sich einiges an blauer Ausrüstung aus Instanzen, Quests oder den Berufen zugelegt haben. Generell wollen wir, dass man zusammen mit seinen Gildenkollegen an der Levelerfahrung teilnehmen kann und sie zusammen genossen wird.

Ich sehe es schon kommen, diese o.g. Raid-Instanzen werden spätestens mit dem ersten Content-Patch für Cataclysm verstauben… Fakt ist doch bereits jetzt, dass Spieler nur in solche Instanzen gehen, damit sie ihre Ausrüstung verbessern können. Sobald es aber eine Möglichkeit gibt leichter an bessere Ausrüstung als in den genannten Instanzen zu kommen, werden solche Instanzen mit keinem Blick mehr gewürdigt. Am aktuellen Naxxramas kann man das ganz gut verdeutlichen. Kaum jemand macht sich noch die Mühe (außer Erfolgsjäger) in Naxxramas nach Loot zu suchen, eher werden die aktuellen heroischen Instanzen nach Emblemen für Ausrüstung mit iLevel 232 abgefarmt. Und selbst in diese heroischen 5er Instanzen geht man mittlerweile nur noch wegen den Emblemen.

Wir entwickeln unsere Schlachtzüge für ein breites Spektrum an Spielern, daher möchten wir, dass Gruppen relativ früh darüber entscheiden können, ob sie die Instanz in der normalen oder heroischen Version spielen wollen. Das übergeordnete Ziel hinter all diesen Änderungen ist es euch möglichst viel Entscheidungsfreiheit einzuräumen, also zum Beispiel ob ihr den Abend lieber mit 10 oder 25 Spielern verbringen möchtet. Egal ob man sich in einer großen oder kleinen Gilde befindet, die Entscheidung wird nicht darauf beruhen welchen Gegenstand man erhalten will, sondern was einem mehr Spaß macht.

Ich möchte gerne auch weiterhin meine Abende mit 10 UND 25 Spielern im Raid verbringen. Nix mit ODER!:(

Wir wissen, dass es bei jedweden Änderungen am Schlachtzugsystem zu Fragen kommen wird und wir freuen uns auf alle Punkte einzugehen, die bisher vielleicht noch nicht angesprochen wurden. Auf zu den Kommentaren!

(Quelle: WoW-Forum)

Zum einem tut es gut zu sehen, dass Blizzard versucht das Spiel weiter zu entwickeln anstatt bestehen Teile als unantastbar einzustufen. Ob jedoch diese Änderung immer zu einem positiven Spielgefühl beitragen werden, wird wohl nur die Zukunft zeigen können…

Meine Erfahrung (seit Dezember 2005) zeigt, das WoW-Spieler leicht dazu neigen Neuerungen/Änderungen eher skeptisch bis ablehnend gegenüber zu stehen, sich dann aber doch schnell an die neuen Gegebenheiten anpassen können. Ob es mit Cataclysm wieder so sein wird steht noch in den Sternen…

Nimbert – Modermiene (ICC 10er)

Endlich liegt der Modersack vor mir auf dem staubigen Boden der Eiskronenzitadelle.

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Alles was in den vorhergegangenen IDs nicht funktioniert hat, hat gestern Abend reibungslos funktioniert. Der olle Modermiene fiel direkt beim ersten Versuch.

Mehr Infos zur Taktik gegen Modermiene: hier im Blog

Kurz vor dem Run in der 10er Variante war ich noch in der 25er Fassung unterwegs und konnte Lady Todeswisper ein paar neue Stiefel abschwatzen. :D

Das Säckchen von Darnavan

Hä? Wer ist Darnavan?

Darnavon ist ein Spitzel des Äschernen Verdikts, der eigentlich die Machenschaften des Lichkönigs ausspionieren sollte. Leider hat man bzw. der Spitzel Minchar die Überredungskünste von Lady Todeswisper unterschätzt. Mit der Folge, dass der gute Mann die Seiten gewechselt hat und nun für den Kult der Verdammten kämpft.

Auf den Treppen vor dem Oratorium (Eiskronenzitadelle) trifft man auf seinem Weg zu Lady Todeswisper auf den oben genannten Spitzel Minchar. Dieser richtet die Bitte an einen, dass man doch nach Darnavan Ausschau halten solle, um ihn lebend wieder zurück in die eigenen Reihen zu bringen.

Die Leute vom Äscherne Verdikt würde versuchen die Gehirnwäsche der Lady wieder rückgängig zu machen, um an wichtige Informationen zu gelangen.

Als Belohnung für diesen Auftrag winkt ein Sack mit frostigen Schätzen.

Ich habe diesen Auftrag nun schon die zweite Woche in Folge erfolgreich machen können. :D

Bislang waren immer 5 Embleme des Frosts im Sack. Gerüchten nach, sollen manchmal sogar epische Edelsteine oder Ausrüstungsteile im Sack zu finden sein…

Und es geht doch noch! :D

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Ich hab die 10er Eiskronenzitadellen-ID für einen Test “missbraucht”. :D

Wie schlägt sich der Nimbert als Holy-Paladin im Raid?

Das wollte ich mal wieder wissen. Die Leute die mich kennen und die welche diesen Blog schon länger verfolgen, wissen das ich meine Laufbahn als Paladin bis Level 70 als Holy bestritten habe und erst kurz vor WotLK auf Vergelter umgestiegen bin. So fremd ist mir das Heilen im Raid also nicht gewesen. Trotzdem war es lange her, seit ich mit Heiligen Licht einen Tank im Raid geheilt habe.

Jetzt hab ich mich wieder als Heiler in den Raid gewagt. Es war ein Random-Raid, was so mache Dinge bestimmt relativiert. ;) Trotzdem haben wir es bis zu Saurfang geschafft. Dort ging uns jedoch der Saft, ähmmm Damage aus.

Kurze Zusammenfassung meiner gesammelten Eindrücke:

  • Lord Mark’gar: Als Heiler eigentlich keine große Herausforderung, solange man nicht Laufen muss. :D  Beim Knochensturm ist es gar nicht so einfach ein ruhiges Plätzen zu finden, um zu Heilen. Ständig muss man diesen Eisflammen ausweichen. :(
  • Lady Todeswisper: In der Mitte des Raums stehen bleiben und alles Heilen was einem unter die Finger kommt. ;) Ach ja und immer auf den Boden achten, dieses Tod und Verfall ist auch für Heiler schädlich…
  • Luftschiffkampf: Super easy als Heiler, ich saß in der Kanone. :D
  • Todesbringer Saurfang: Warum kann ich Flamme des Glaubens nicht auf zwei Tanks bringen? Das Heilen bei diesem Boss ist eigentlich kein Problem, bis das kochende Blut ins Spiel kommt. Hier bedarf es einer besseren Absprache zwischen den zwei Heilern. Mein Mana hat sogar bei einem Versuch die kompletten 5 Minuten (Enrage-Timer) gehalten, trotz intensiven Gebrauchs von Heiliges Licht.

Egal, ich habe wieder eine Menge über das Heilen in Raids gelernt und ganz nebenbei ein neues Ausrüstungsstück und 11 Embleme des Frosts erbeutet. :D

Nimbert – Fauldarm (ICC 25er)

Jetzt hab ich den ollen Fauldarm auch in der 25er Variante besiegt!

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Ende März 2010 habe ich noch darüber geklagt wie heftig so einen DPS-Check-Boss sein kann, wenn man nicht genügend Schaden im Raid mit hat.

Gestern Abend, unter der Leitung der Gilde <Liga von Malygos>, durfte ich endlich am Triumph über Fauldarm teilhaben. Btw, es ist mein erster Raid zu dem ich mittels einer Empfehlung eines Gildenmitgliedes der Gilde mitgenommen wurde… hoffentlich konnte ich wenigsten annähernd die in mich gesetzten Erwartungen erfüllen?!

Zurück zu Fauldarm, der “Arme” in sich verwesende Kerl lag nach 4 Minuten und 51 Sekunden am Boden. Knapp innerhalb des Enrage-Timers  von 5 Minuten. Präzisionsarbeit nennt man sowas in Fachkreisen. ;)

Zu den Gassporen muss ich mir aber trotzdem nochmal ein paar Informationen einholen. Diesmal bin ich zwar von den Sporen verschont geblieben, aber beim nächsten mal muss ich ggf. die anderen Spieler “impfen“…

Ach ja, zuvor bei Lady Todeswisper habe ich noch einen Nackenschutz bekommen. :D Jetzt besteht keine Gefahr mehr, dass ich mir beim Schwingen meines Zweihandschwertes den Nacken verrenke. ;)

Unverhofft kommt oft. :D

So auch gestern Abend zu später Stunde, als ein Priester einen Random-Raid für die Eiskronenzitadelle (25er) zusammenstellte. Es war schon spät und es musste schnell gehen, um die ID für diese Woche nicht ungenutzt verfallen zu lassen.

Als einer der Ersten die in den Raid eingeladen wurde war ich zuerst ziemlich pessimistisch, ob der Raid tatsächlich noch zustande kommt und ob wir noch was schaffen könnten bevor die ersten aus Zeitmangel wieder den Raid verlassen. Die magische Grenze bei solchen Unternehmungen ist erfahrungsgemäß 0 Uhr. Daher bin ich auch ohne große Erwartung um 22:40 Uhr in die Instanz gegangen. Wenigstens ein bisschen Ruf farmen für das äscherne Verdikt, dachte ich mir… doch ich sollte positiv überrascht werden.

Auf dem Weg zu Lord Mark’gar entschärften die anwesenden Schurke die Fallen, so dass wir ohne Zwischenstopp und “unnötigen” Zeitverlust in den Kampf gegen den Lord gehen konnten.

Erste Überraschung:

Der Lord hatte Heiler-Schultern für Paladin zu verteilen. Im Raid waren lediglich 2 Paladine, die zudem auch noch auf Vergeltung geskillt waren, somit wurden die Schulter als sogenanntes Second-Equip verwürfelt. 3…2…1…Meins!

Verrostete Knochenspitzenschulterstücke (Holy – iLevel 264)

Der perfekte Ersatz für meine bisherigen T9 (iLevle 232) Schultern. :D

Weiter ging es zu Lady Todeswisper, welche sich auch ohne großen Widerstand um ihre Schätze erleichtern lies.

Nächstes Ziel war der Luftschiffkampf, bei dem wir der Horde mal wieder gezeigt haben, wer die besseren Kämpfer in seinen Reihen hat. In der Truhe des Kanonenschiffs war die zweite Überraschung des Tages… diesmal ein Gürtel für Holy-Paladine! 3…2…1…Meins!

Gürtelbund des gerechten Zorns (Holy – iLevel 264)

Wenn ich doch auch nur mal soviel Glück bei Vergelter-Ausrüstung in der Eiskronenzitadelle hätte…

Nach dem Luftschiffkampf wartete schon Todesbringer Saurfang darauf seine Schätze zu verteilen.Diesmal war kein Ausrüstungsteil für Holy-Paladine dabei, trotzdem gab es eine Überraschung. ;)

Die dritte und für diesen Abend letzte Überraschung war nämlich ein Weiheabzeichen des Eroberers, welches ich diesmal als Main-Equip erwürfelte. :D

Weiheabzeichen

Nach dem Todesbringer war der Raid zu Ende, weil es genau 2 Minuten vor 0 Uhr war. So gesehen haben wir die magische Grenze mit einer Stunde und 18 Minuten perfekt eingehalten. Wir waren wohl ziemlich fix unterwegs. ;) Mit einer durchschnittlichen DPS-Zahl von 8,5K für den kompletten Raid fand ich meinen Beitrag zum Erfolg auch nicht soo schlecht.

Zurück in Dalaran habe das Weiheabzeichen sofort gegen ein paar geweihte Schulterplatten des Lichts (iLevel 264) eingetauscht.

Mit erschrecken musste ich feststellen, dass mein Second-Equip (Holy) sind immer mehr dem Level meines Main-Equips (Vergelter) angleicht. Ist das ein Zeichen…?

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