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Ein Drache weniger

Todesschwinge ist besiegt und ich habe meinen kleinen Anteil dazu beigesteuert…

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Der Kampf gegen Todesschwinge bedurfte einer langen Planung und die Durchführung war nicht wesentlich kürzer.

Der Plan sah vor, dass zu allererst die mächtigste Waffe von ganz Azeroth, die Drachenseele, aus der Vergangenheit (Brunnen der Ewigkeit) geborgen werden musste. Um jedoch überhaupt erst in die Vergangenheit zu kommen, mussten wir in die Zukunft (Endzeit) reisen. Dort blockierte nämlich Nozdormos zukünftiges ich den Weg in die Vergangenheit (siehe Bericht zur Endzeit).

Als wir endlich die Drachenseele im Gepäck hatten, kämpften wir uns im Jetzt den Weg zum Wyrmruhtempel frei und entlarvten dabei einen weiteren Anhänger des Schattenhammer-Klans in unseren Reihen (Stunde des Zwielichts).

Im Tempel angekommen, mussten wir den Tempel gegen die Gefolgsleute von Todesschwinge verteidigen, damit die vier Aspekte und Thrall die Drachenseele für den Angriff gegen den schwarzen Drachen vorbereiten konnten. Da galt es u.a. gegen Morchok, Kriegsherr Zon’ozz, Yor’sahj der Unermüdliche und Hagara die Sturmbinderin zu kämpfen.

Während die Aspekte ihre Macht in die Drachenseele einspeisten, kam uns Ultraxion in die Quere. Seine Versuche uns im Zwielicht zu halten schlugen jedoch fehl… Daraufhin konnte Thrall erstmalig die Drachenseele gegen den ehemaligen Erdenwächter einsetzten…

Durch die Niederlage von seines Lieblingsschülers und der zugefügten Verletzung durch die Drachenseele, musste der schwarze Drache seine Pläne ändern und „flüchtete“ Richtung Tiefenheim. Wie sich später allerdings herausstellte, wollte der die Energien des Mahlstroms dazu nutzen einen erneuten Kataklysmus herbei zu beschwören.

Mit der nun voll aufgeladenen Drachenseele hatten wir jetzt endliche eine Waffe in den Händen, um seine Plänen, egal wie sie aussehen würden, zu vereiteln. So bestiegen wir am Wyrmruhtempel eins der verbliebenen Luftschiffe und machten uns an die Verfolgung von Todesschwinge.

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Wir hatten ihn fast eingeholt, da griff uns Kriegsmeister Schwatzhorn mit seinem Gefolge an. Es entbrannte ein hitziger Kampf, in dessen Verlauf wir die verbliebenen Zwielichtdrachen und den Rest der Elitedrachenreiter von Todesschwinges Garde vernichteten.

Kurze Zeit später hatten wir Todesschwinge eingeholt, jedoch konnte die Drachenseele mit ihrer Magie nicht durch die Plattenpanzerung von Todesschwinge dringen. Uns blieb also nix anderes übrig als mittels Fallschirm vom Luftschiff abzuspringen, um auf dem Rücken von Todesschwinge zu landen. Kein leichtes Unterfangen…

Auf dem Rücken von Todesschwinge gelandet, griffen uns gleich einige diese komischen Tentakel, die sich aus dem Körper des Drachen kamen an. Beim Versuch die mit Elementium verstärkten Adamantiumplatten von Todesschwinges Körper zu reißen, zeigte sich, dass der komplette Körper des Drachen von dunkler Magie versetzt war… selbst sein Blut griff uns an.  Doch wir schafften es genügend Platten zu entfernen, damit Thrall seinen großen Auftritt bekam…

Leider hatte der Angriff nicht den ersehnten Erfolg… Todesschwinges Körper deformierte noch mehr und stürzte in den Mahlstrom. Er war jetzt nur noch eine verzerrte Masse geschmolzenen Hasses und unergründlicher Macht.

Der letzte und entscheidende Kampf stand uns bevor… durch den Einsatz von Magie gelangten wir auf einen der vier Felsformationen am Mahlstrom. Gerade rechtzeitig, den das was von Todesschwinge noch übrig war versuchte sich gerade aus dem Sog des Mahlstroms zu befreien. Riesige Krallen bohrten sich in jeden der vier Felsen auf denen unsere Truppen standen.

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Mit vereinten Kräften unterbanden wir jedoch jeglichen Versuch von ihm dem Malstrom zu entkommen. Während wir den Drachen daran hinderten sich zu befreien, bündelten die vier Aspekte und Thrall ihre restlichen Kraftreserven und schleuderten sie gegen das monströse Wesen. Der Kampf dauerte lange, aber wir hielten durch.

Wir haben Todesschwinge besiegt… bei Uther, war das ein Kampf!

Aus den verbliebenen Drachenschuppen und Panzerplatten ließ ich mir ein neuen Schwert anfertigen… dazu aber später mehr.

Das Ende der Zeit

Gestern Abend habe ich mal wieder (nach langer langer Zeit) die Höhlen der Zeit betreten. Ziel war es diesmal nicht in der Zeit zurück zu reisen, sondern einen Schritt in die Zukunft zu machen. In die Endzeit!

Als ein Zeitstrahl von unendlich vielen zeigt dieser die trostlose Zukunft Azeroths auf, sollte Todesschwinge nicht aufgehalten werden. Nozdormu hat eine mächtige Anomalie entdeckt, die in diesem Moment existiert und den Zugriff auf die Vergangenheit – und somit die Hoffnung auf die Rettung der Drachenseele – versperrt. Eine mächtige Kreatur außerhalb der Zeit wohnt allein inmitten zeitlinienversetzter Echos der Vergangenheit.

Nozdormu, der bronzene Drachenaspekt, braucht die Hilfe der Sterblichen im Kampf gegen Todesschwinge. Er, Thrall und die anderen Drachenaspekte haben einen Plan erdacht wie sie Todesschwinge besiegen können. Die Drachenseele scheint der Schlüssel zu sein. Um an die Drachenseele zu gelangen, müsste man weit in die Vergangenheit reisen, aber dieser Zeitpfad wird vom Drachen Murozond versperrt. Dieser blockiert jedoch den Zeitpfad aus der Zukunft heraus… hatte ich schon erwähnt, dass Zeitreisen kompliziert sind!?

Mit Hilfe von Nozdormo bin ich mit vier Mitstreitern in die Zukunft gereist… weit in die Zukunft! Und was ich dort gesehen habe, gefällt mir mal so gar nicht. Todesschwinge hat sein Ziel erreicht.. Azeroth und alles Lebens darauf ist vernichtet.

Bevor der bronzene Drachenschwarm diese Zukunft abwenden kann… müssen wir die interessantesten und wertvollsten aller Elemente dieser Zukunft die mächtigen „Echos“ archivieren.

Und so begann es…

Echo von Tyrande

Einst war sie die Anführerin der Nachtelfen und Hohepriesterin der Elune, doch dieser zeitlinienversetzte Teil von Tyrande Wisperwind durchwandert nun die Weiten der trostlosen Zukunft Azeroths. Umschlungen von immerwährender Mitternacht hat sie ganz und gar den Blick auf das wärmende Licht der Elune verloren.

Der Kampf gegen das Echo von Tyrande Wisperwind ist relativ einfach, wenn man die folgende Grundregel befolgt: Weicht allem aus was von Tyrande auf euch geschleudert wird. Dann sollte der Kampf ohne grössere Problem beendet werden. 😉

Die Angriffe von Tyrande wären:

Die Mondlanze ist ein Lichtsäule die auf ihr Ziel zusteuert. Auf dem Weg zum Ziel teilt sie sich in drei Strahlen auf. Die Lanze ist nicht besonders schnell und kann eigentlich problemlos ausgewichen werden.

Bei den Augen der Göttin handelt es sich um weiße Kugeln die um Tyrande entstehen. Kommt man mit den Augen in Kontakt, dann erleidet man nicht nur Schaden, sondern wird auch für 5 Sekunden mit einen Stille-Effekt belegt.

Fernkämpfer und speziell Zauberkündige könnten jetzt auf die Idee kommen sich einfach in die Nähe von Tyande zu begeben… blöde Idee, denn in der Nähe von Tyrande scheint ein Dunkles Mondlicht.  50% längere Zauberzeit könnten z.B.. für Heiler zum Problem werden.

Fällt die Gesundheit von Tyrande Echos unter 80%, dann erhält sie einen Stärkungszauber namens Himmlische Führung, welcher ihre Zauberzeit um 25% verkürzt. Unter 30% Gesundheit fallen zusätzlich noch Tränen der Elune auf die Mitstreiter. Denen sollte man tunlichst ausweichen.

Wie gesagt, Ausweichen ist hier die Devise. 😉 Über Beute durfte ich mich nach diesem Kampf nicht freuen…

Echo von Baine

Erzürnt über sein Unvermögen, die Welt und, noch wichtiger, die Horde zu schützen, verweilt dieser von der Zeit übel zugerichtete Schatten von Baine Bluthuf in den Ruinen des Obsidiandrachenschreins. Obwohl er noch immer so mächtig ist wie der Taurenhäuptling der Gegenwart, ist dieses von Schuld verzehrte Echo in der zerrütteten Zukunft von Azeroth doch wenig mehr als ein misstönendes Gefäß unstillbarer Heimtücke und Wut.

In Mitten des Obsidiandrachenschreins, genauer gesagt mitten in einem Lavasee, trifft man auf das Echo von Baine Bluthuf. In diesem See aus Lava sind drei Plattformen, auf einer davon steht Baine.

Am Besten die Gruppe verteilt sich entsprechend auf diesen Plattformen. Die Fernkämpfer (und der Heiler) stellen sich nach Möglichkeit nicht auf die selbe Plattform wie Baine.

Baine Bluthuf hat lediglich drei Angriffe, die er entsprechend kombinieren kann. Baine fängt meist damit an sein Totem auf ein Gruppenmitglied zu werfen. Das Ziel erleidet dadurch 50-60k Schaden und wird weit nach hinten von der Plattform in die Lava geschleudert. Das Totem bleibt in der Plattform stecken und sollte möglichst schnell auf Baine zurück geworfen werden. Denn nur dann erleidet Baine ca. 10% zusätzlichen Schaden und wird an seinem folgenden  Angriff gehindert. Wirft man das Totem nicht zurück, dann pulverisiert Baine die Plattform auf der das Totem steckt, indem er auf die Plattform spring und einen Flächenschaden von ca.  30k im Umkreis von 15 Metern erzeugt. Ohne Plattform fallen die Mitstreiter in die Lava und erleiden permanent Schaden. Baine fällt dann zwar auch in die Lava, erhält dadurch aber seinen dritte Angriffsfähigkeit den Geschmolzenen Schlag.

Dieser Angriff erzeugt beim Ziel seines Angriffs zusätzlich einen Schaden über Zeit Effekt, der jedoch vom Heiler der Gruppe entfernt werden kann und sollte. Den Geschmolzenen Schlag erhält Baine übrigens bei jedem Kontakt mit der Lava!

Nach dem Kampf konnte ich dem Echo die Axt des Taurenhäuptlinge entwenden. 😀

Murozond

Obwohl er nun außerhalb der Zeit lebt, war Murozond doch einst der große Drachenaspekt Nozdormu der Zeitlose. Nachdem die Titanen ihm seinen eigenen Tod gezeigt hatten, gelang es den Alten Göttern, den gepeinigten Nozdormu zu dem Versuch zu verleiten, seine Sterblichkeit abzuwenden. Infolgedessen zerschlug Nozdormu die Pfade der Zeit und erschuf den ewigen Drachenschwarm… und setzte damit Azeroths Zukunft selbst aufs Spiel.

Nun wird mir auch klar, warum Nozdormu nicht selbst gegen Murozond angetreten ist… hätte mir bei dem Namen schon auffallen müssen (stichwort: Anagramm).

Der Kampf gegen Murozond ist bis auf eine kleine Besonderheit wie jeder andere Kampf gegen einen Drachen. Nur der Tank sollte VOR dem Drachen stehen, der Rest möglichst NEBEN dem Drachen und niemand HINTER dem Drachen! Alte Drachenkämpferweisheit. 😉

Mit dieser Aufstellung bekommt nämlich nur der Tank den Unendlichen Atem ab.

Für die oben genannte Besonderheit sollte immer einer aus der Gruppe neben dem großen Stundenglas der Zeit stehen bleiben.

Das Stundenglas kann nämlich während des Kampfes fünfmal genutzt werden, um die Zeit zurückdrehen. Damit werden alle bis dahin durch die Verzerrungsbomben entstandenen (gelben) Flächen entfernt, pro entfernte Fläche gibt es einen Stapel Segen des bronzenen Drachenschwarms (erhöht das Tempo von Nahkampf-, Distanzangriffs- und Zaubertempo um 40%). Des Weiteren werden alle Abklingzeiten zurück gesetzt. Hier ist das richtige Timing für das Zurückdrehen der Zeit gefragt. 😉

Leider hatte der Drache nach dem Kampf nicht die erhofften Schulterplatten bzw. den Helm bei sich… aber ich komme wieder, ganz bestimmt. 😀

Immerhin war nur der Weg frei für den nächsten Schritt… Brunnen der Ewigkeit.

Nimbert – Level 85

Zul’Aman – Déjà-vu

Vor circa 3,5 Jahren war ich bereits in Zul’Aman und habe Zul’Jin aus der Troll-Festung vertrieben, nun scheinen die Trolle wieder was auszuhecken…

Nimbert - 2011-11-19

Um dem Ganzen ein wenig Einhalt zu gebieten, habe ich Daakara, seines Zeichen Kriegshäuptling der Amaniwaldtrolle, vor ein paar Tagen gezeigt, dass er doch nicht so Unbesiegbar ist wie glaubt.

Während des Kampfes verwandelte er sich in einen Luchs und einen Adler, was ihm aber auch nicht geholfen hat.

Als Andenken habe ich mir ein paar neue Schulterplatten aus Zul’Aman mitgenommen. Zugegeben die Schulterstücke des Schädelbohrers sind nicht, aber eine deutliche Verbesserung zu meinen bisherigen allemal.

Zum Glück machen die Astralen bald ihren Laden für Transmogrifikation in Sturmwind auf. 😀

Nimbert – Level 85

Auf den Hund gekommen

Da vergeht beinahe ein ganzes Jahr bevor ich meinen ersten Raid-Boss nach dem Kataklysmus zu Gesicht bekomme… das war auch mal anders. 😉

Andere haben ihn bereits zig mal in seine Schranken gewiesen, aber ich hatte am Mittwoch meine erste Begegnung mit Occu’thar, diesem fresssüchtigen Dämonen aus der Baradinfestung.

Anscheinend wurde seine Zelle in der Festung durch den Kataklysmus so sehr beschädigt, dass ihm ein Ausbruch daraus geglückt ist. Daraufhin hat er sich so dermaßen an den Mitinsassen seinen Gefängnisflügels überfressen, dass sich sein Körper extrem aufblähte. Nun hat er eine Körpermasse erreicht, die es ihm unmöglich macht aus der Baradinfestung zu entkommen. Blöd! Spricht nicht gerade für seinen Intelligenzquotienten. 😉

Mit 24 anderen Kämpfern habe ich mir die Festung am Mittwoch von innen angesehen… da steht fast kein Stein mehr auf dem anderen. Man mag fast gar nicht Glauben, dass diese Festung jemals die gefährlichsten Mächte von Azeroth gefangen gehalten hat. Wird Zeit, dass die Allianz die Vorherrschaft über Tol Barad erlangt und die Festung wieder zu einem sicheren Gefängnis macht. Ich glaube nämlich nicht, dass die Horde dazu im Stande wäre.

Als wir durch die Ruinen der Festung gingen, lief uns im westlichen Flügel der o.g. Dämon bzw. Hund über den Weg. Er dachte wohl wir wären leichtes Futter… falsch gedacht.

Wir haben uns sogleich in zwei Lager aufgeteilt, eins hat sich vor ihm positioniert und das andere hinter ihm. So hatten wir immer eine Flanke die seinen Angriffen entgehen konnte. Das war auch nötig den der Dämon hatte eine Attacke die wir Sengende Schatten genannt haben. Dieser Angriff machte nicht nur mächtig Schaden an unserem Tank, sondern erhöhte auch in den nächsten 30 Sekunden den erlittenen Schattenschaden auf ihn um 100%. So machte es noch mehr Sinn sich in zwei Lager aufzuteilen. Unsere zwei Tanks haben sich den Hund danach entsprechend gegenseitig abspotten, damit keiner von ihnen länger als nötig unter dem Debuff leiden musste.

Eine weiter Besonderheit sind die Augen von Occu’thar diese kann er gelegentlich neben seinen Angreifern beschwören. Jedesmal wenn er das auf eine der beiden Gruppen gemacht hat, sind wir zusammengelaufen und konnte diese innerhalb weniger Sekunden durch Flächenzauber vernichten. Die Augen die überlebten bildeten nach 10 Sekunden einen Schattenfeuerkreis der für schmerzhafte Verbrennungen führte, wenn man den darin stehen geblieben ist.

Das Spielchen mit den Sengenden Schatten und seinen Augen machte er ein paar mal bis wir ihn schlussendlich besiegten. Einige meiner Mitstreiter konnten dem toten Körper noch einige wertvolle Rüstungen entnehmen. Für mich war leider nix dabei.

Traut man den Gerüchten die man in den Tavernen von Sturmwind vernehmen kann, dann scheint dieser Dämon über einen Gabe/Fähigkeit zu verfügen, die es ihm erlaubt nach 7 Tagen wieder von den Toten aufzuerstehen. Was ihn faktisch unsterblich machen würde… ich werde das weiter beobachten und bei Gelegenheit wieder darüber berichten.

Schnell noch ne Kerbe für den Sieg (Erfolg) in den Griff meines Streitkolbens machen… 😀

Nimbert – Level 85

Ich hab es mir ja bereits schon gedacht… die Gamemaster haben auf den Vorfall in der Eiskronenzitadelle vom 06.05.2010 nicht reagiert.

Die Axt habe ich mir aber trotzdem geholt… und zwar bereits am letzten Mittwoch (12.05.2010) mit der Gilde <Liga von Malygos>. Lord Mark’gar in der Eiskronenzitadelle war so freundlich und hat mir Bryntoll, den Knochenrächer überlassen.

Der Effekt auf der Waffe ist seeehr nett:

Trefferchance: Stiehlt dem feindlichen Ziel 2138 bis 2362 Leben.

Gestern Abend bei der Fortsetzung der ID vom Mittwoch (ICC25) hat der Effekt immerhin 4.700 Lebenspunkte vom Professor Seuchenmord gestohlen. Beim nächsten Raid muss ich unbedingt die Auswertung von Recount genauer unter die Lupe nehmen, um festzustellen wie viele Prozentpunkte der Blutsauger vom Gesamtschaden aus macht…  gestern Abend hat das Tool nach dem gefühlten 100sten Wipe plötzlich nix mehr aufgezeichnet, sonst könnte ich ein wenig mehr über den Effekt berichten.

Jedoch hat der Effekt nicht geholfen den Professor auf den Boden zu schicken… so mächtig ist es auf jeden Fall doch nicht. 🙁 Die 25er Variante ist doch heftiger als gedacht. Es sah in der 10er Fassung alles viel leichter aus…

Btw, es fehlt mir nur noch ein Emblem des Frosts um mir mein viertes T10-Set-Teil zu kaufen… den Helm! 4er-Set-Bonus ist komme! 😀

Es ist echt schlimm an diese Embleme zu kommen, wenn man beide IDs für die Zitadelle bereits genutzt hat und die wöchentliche Raid-Quest auch schon erledigt hat. Da kann es sich doch ziemlich ziehen, wenn man „nur“ die tägliche Random-Instanzen-Quest über den Dungeon-Finder macht… 😉

Gregory – Professor Traumwandler

Gregory ist back… oder so ähnlich. 😀

Schlechtere Ausrüstung, aber mehr Boss in der Eiskronenzitadelle gelegt als Nimbert.

Gestern Abend wurde ich von einem alten Ingame-Freund (/ wink Wakanar) zu einem Besuch in der Eiskronenzitadelle (10er) eingeladen. Die ersten Bosse seinen schon aus dem Weg geräumt, so dass ich mir ein paar neue Bosse ansehen könne… das ließ ich mir natürlich nicht entgehen. 😉 Ich hoffe mal im nachhinein, dass ich nicht ein allzu allzu großer großer Klotz am Bein war.^^

Angefangen wurde mit dem kautzigen Professor Seuchenmord.

Der Kampf ist eigentlich recht simple, wenn man die Übergänge der einzelnen Phasen gut hin bekommt. Man sollte darauf achten, dass beim Einsatz von Tränengas kein Schleim (grün oder orange) erscheint. Wenn man das schafft ist der Kampf relativ einfach… zumindest mit der gestrigen Gruppe. 😀

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Wichtig zu beachten ist noch:

  • der grünen Schleim verfügt über flüchtigen Schleimkleber. Sobald ein Spieler diesen Kleber an den Füssen hat, müssen ALLE Spieler sich an dem „infizierten“ Spieler treffen, sonst kippt dieser Spieler instant Tod aus seinen Schuhen.
  • der orange Schleim verfügt über gasförmige Blähung, hier heißt es für den betroffenen Spieler laufen was die Beine hergeben, wenn man überleben möchte.

Nach dem Professor ging es zu Valithria Traumwandler. Ich wurde für die mörderischen Zombies abkommandiert. Hier durfte ich endlich mal wieder meine CrowdControl-Fähigkeiten einsetzen. Erschütternder SchussFrostfalle, etc. alles was den Zombie auf Distanz zu mir hält, während ich mit meinen Eisklingenpfeilen seinen untoten Körper spickte.

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Apropos Eisklingenpfeile, ich habe nach den beiden Kämpfen endlich einen wohlwollenden Ruf bei der Fraktion des äschernen Verdikts. Nun könnte ich mir theoretisch die Baupläne zur Herstellung der Pfeile kaufen… arrgh, warum hat mir keiner gesagt, dass die als Währung nur urtümliches Saronit akzeptieren? So ein Saronit kostet bei uns (EU-Malygos) momentan ca. 1K Gold, dafür könnte ich mir bei den aktuellen Preisen auch 200.000 Pfeile im Auktionshaus kaufen… Siegt hier mein Herz als Ingenieur oder der Geiz der Zwerge?

Zum Schluss haben wir uns noch an Sindragosa versucht. Bei zwei Versuchen haben wir sie sogar unter 30% Lebenspunkte gebracht. Eventuell schaffen wir die restlichen Prozentpunkte heute Abend. Danach würde es direkt zum Lichkönig gehen.. meinem Ziel für diese Erweiterung…

Edit:

11.05.2010: 2. Tag/Versuch um Sindragosa ihr frostiges Herz aus den Rippen zu reißen: 17% schafften wir im besten Versuch!

Raid – das wahre Leben

Bislang war ich von den Random-Raids in der Eiskronenzitadelle immer höchst erfreut. Mal hat man einen Boss mehr geschafft, mal einen Boss weniger, aber bislang war immer der Spielspaß und die Fairness im Raid vorhanden.

Gestern Abend wurde mir zum ersten mal seit Beginn meiner Spielzeit (Dezember 2005) gezeigt, dass es auch anders gehen kann. Genauer gesagt wurde mir im Spiel vor Augen geführt, dass auch hier das wahre Leben mit Betrug und Hinterlist herrscht.

Ich war mit einer Random-Gruppe in der 25er Fassung der Eiskronenzitadelle unterwegs und wir haben die ersten vier Kämpfe erfolgreich bestritten. Als wir vor Fauldarm standen, ging der Raidleiter offline… und mit ihm der ganze Loot der zuvor gelegten Bosse!

Jiep, der Raidleiter hatte bis zu diesem Moment die ganzen Loots eingesteckt, um sie am Ende des Raids entsprechend zu verwürfeln. Sinn hinter dem ganzen war, die Random-Gruppe bis zum Schluss an der Stange zu halten, sprich ein vorzeitiges Auflösen des Raids zu verhindern. Das Ganze klang in der Praxis etwas merkwürdig, aber vom theoretischen Ansatz nicht umbedingt die verkehrteste Sache. Daher hat sich am Anfang auch keiner beschwert, eher gewundert.

Jetzt im Nachhinein muss ich mir selbst an den Kopf fassen und mir bescheinigen wie blöd.. ähmm leichtgläubig ich war. 🙁

Was mich an der Ganze Sache besonders ärgert, neben meiner eigenen Dummheit ist, dass man als Spieler keinen Handhabe gegen solche Leute bzw. solches Verhalten hat. Dem Gamemaster ist es egal, wie oder ob der Loot verteilt wurde und der „Ninjalooter“ versteckt sich hinter seiner Anonymität seines Charakters und lacht sich ins Fäustchen.

Ein Raidmitglied hat zwar ein Ticket an die Gamemaster geschrieben, aber mit einem wirklichen Erfolg in der Sache rechne ich mal eher nicht. Auch ein Ingame-Brief an den Gildenmeister des Spielers von mir wird wohl ohne Folgen bleiben…

Sollte in einem Raid nochmal jemand so einen Vorschlag machen, die Loots nicht sofort nach dem Bosskill zu verteilen, dann bin ich sofort auf dem Weg zurück nach Dalaran und raus aus der Gruppe. Das ist meine Lehre aus dem Vorfall.

Man soll zwar nicht pauschalieren, aber sollte nochmal ein Mitglied der Gilde <pura vida> in meiner Gruppe sein, dann verlasse ich ebenfalls den Raid.

Es sind zwar nur Pixel bzw. Items, aber die Art und Weise wie hier jemand 24 andere Spieler für blöd verkauft müsste Konsequenzen haben…

Gestern Abend wurde ich von den Halunken (engl.: Rascals) für einen Raid in die Eiskronenzitadelle (25er) eingeladen. Genauer gesagt von einer ihrer Offiziere, einer Priesterin namens Bigolina. Eigentlich mag ich ja keine Nachtelfen-Priesterinen, aber bei ihr mach ich eine Ausnahmen. Warum? Nun, die ehrenwerte Bigolina kenne ich schon eine kleine Ewigkeit…

Es gab Zeiten in denen ich, die Priesterin und ein kleiner Zwergenkrieger um Mitternacht nackt durch die Todesmiene und dem Wald von Elwynn gehüpft sind. 😀

Damals beim Zerfall meiner ersten Gilde, dem Orden der Eraburis habe ich mit einigen anderen vom Orden im August 2006  eine neue Gilde gegründet. Diese Gilde nannten wir Nemesis und rockten mit ihr Zul’Gurub, die Ruinen von Ahn’Qiraj und den geschmolzenen Kern (inkl. Ragnaros). Bigolina war bei Nemesis fast von Anfang an mit dabei..

Den Wandel vom Orden in die Gilde Nemesis, kann man sogar in meiner Gildenstory nachlesen.^^

Leider kam es noch im selbem Jahr (Dezember 2006)  zum Zerwürfnis zwischen mir und der restlichen Führungsetage der Gilde, vorauf hin ich über Nacht einfach kommentarlos aus der Gilde geschmissen wurde.

Nach reichlich Überlegung und etwas Abstand gründete ich mit ein paar Freunden meine jetzige Gilde die Drachen des Lichts (Januar 2007).

Man sagt ja – Zeit heilt alle Wunden – aber ich bin der Meinung machte Dinge verheilen nie… so auch die Art und Weise wie ich damals aus der Gilde Nemesis geschmissen wurde…

Zurück zum Thema. 😉  Wenige Monate nachdem ich aus der Gilde entlassen wurde, zerfiel die Gilde Nemesis. Einige der Spieler gründeten die heutige Gilde Rascals (August 2007) u.a. auch Bigolina. Womit sich der Kreis wieder geschlossen hätte.^^

Besagte Bigolina hat mich also gestern für den Raid eingeladen. Die Geste und den Raid fand ich Spitze. Wir haben uns sogar ziemlich gut gegenüber Arthas und seinen Handlangern verkauft. Lord Mark’gar, Lady Todewisper, Luftschiffkampf, Todesbringer Saurfang, Modermiene, Fauldarm und Schwester Svalnya musste sich von ihren Schätzen trennen.

Jiep, zum ersten Mal im 25er war ich bei einem Sieg gegenüber Modermiene dabei. Somit steht es bei mir unentschieden zwischen 10er und 25er, jeweils 6 von 12 Bossen.

Neben Unmengen an Emblemen des Frosts konnte ich auch noch ein paar Heilerhandschuhe ergattern.

Es ist erstaunlich was mit Cataclysm alles überarbeitet bzw. geändert wird…

Wir arbeiten fortlaufend daran das Schlachtzugsystem in Cataclysm zu verbessern und wir möchten nun einige dieser Änderungen mit euch teilen. Viel Spaß beim Lesen!

Die erste Anpassung, die wir vornehmen, wird alle Schlachtzugsgrößen auf eine Instanz-ID zusammenlegen. Im Gegensatz zum derzeitigen System, werden 10er und 25er Versionen ein und dieselbe Instanz-ID nutzen. Demnach wird man mit einem Charakter jeden Schlachtzug-Boss lediglich einmal pro Woche besiegen können. Anders gesagt braucht man zwei Charaktere, wenn man dieselbe Instanz in derselben Woche im 10er und 25er Modus durchspielen möchte. Der normale oder heroische Modus wird, wie derzeit in der Eiskronenzitadelle, direkt beim jeweiligen Boss in der Instanz festgelegt. Die Zuweisung auf eine gemeinsame Instanz-ID ist aber natürlich nicht die einzige Änderung und es gehen weitere Änderungen am Schlachtzugsystem in Cataclysm Hand in Hand mit dieser einher.

War die Zusammenlegung der IDs von 10er und 25er Schlachtzügen wirklich nötig? Meiner Meinung nach nicht! Ich habe mich bislang immer gefreut zwei Möglichkeiten/Chancen zu haben pro Woche an einem Raid teilzunehmen. Sicherlich haben sich die großen Gilden immer gleich auch den 25er Content gestürzt und die 10er nur zum trainieren der Boss-Taktiken genutzt, aber für mich als Random-Raid-Gänger bestand bisher immer die Chance in beiden Varianten als „Lückenfüller“ mitgenommen zu werden.

Wir entwickeln die Schlachtzüge so, dass der Schwierigkeitsgrad für 10 und 25 Spieler in den jeweiligen Modi so nah wie möglich aneinander liegt. Eine derartige Nähe des Schwierigkeitsgrades der Begegnungen bedeutet ebenfalls, dass die Bosse in der 10er und 25er Version dieselben Gegenstände vergeben werden. Sie werden dieselben Namen und Werte haben und in der Tat die exakt selben Gegenstände sein. Die heroische Begegnung wird eine entsprechend bessere Version des Gegenstands bereithalten. Wir erhoffen uns, dass Spieler es sehr viel leichter haben werden Bosse mit den zu ihnen gehörenden erbeutbaren Gegenständen, ja sogar bestimmtes Artwork mit speziellen Namen zu assoziieren, als es heute der Fall ist.

Was war an der bisherigen Lösung so schlimm? 10er Loot und 25er Loot, je nach Schwierigkeitsgrad der Raid-Instanz… ok, der Entwicklungsaufwand in Bezug auf Aussehen und Werte für die Items ist nun um einiges Geringer, aber gerade die Vielfalt an unterschiedlicher Ausrüstung macht ein Spiel wie WoW doch interessant…

Instanzschwierigkeit und Belohnungen

  • 10 und 25 Spieler-Version (normaler Schwierigkeitsgrad) – Schwierigkeitsgrad ist sich sehr ähnlich; Stellen die exakt selben Gegenstände zur Verfügung.
  • 10 und 25 Spieler-Version (heroischer Schwierigkeitsgrad) – Schwierigkeitsgrad ist sich sehr ähnlich; Stellen mächtigere Varianten der normalen Versionen zur Verfügung.

Wir verstehen natürlich, dass es logistisch einen höheren Aufwand darstellt eine größere Gruppe von Spielern zu organisieren und während die Qualität der Beute dieselbe ist, wird in der 25er Version mehr Beute pro Spieler zur Verfügung stehen (Gegenstände, Abzeichen und sogar Gold). Wenn man also genügend Spieler zusammen kriegt, ist dies die effizientere Alternative. Die Schlachtzug-Designer kreieren Begegnungen unter diesen Gesichtspunkten und unsere Klassen-Designer nehmen Änderungen vor, die dabei helfen sollen leichter 10-Spieler-Gruppen zusammen zu stellen. Schlachtzüge für 25 Spieler sollten, wie zu erwarten, etwas lukrativer sein, aber es sollte keine dramatischen Einschnitte geben, wenn man für eine oder zwei Wochen die 10er Instanz besucht, weil die Hälfte der Gilde im Urlaub ist.

Ich denke die meisten großen Gilden werden auch weiterhin die 25er Raids machen, da dort einfach die Möglichkeit besteht die Gilde schneller auszurüsten, weil dort pro Boss halt mehr Items fallen werden… Wie es sich auf mein Raidverhalten auswirkt… keine Ahnung. Ich werde mich wohl wie bisher einfach für beide Varianten anmelden und hoffen eine gute Random-Gruppe zu finden, um die nun viel kostbarere ID nicht in den Sand zu setzen.

Wir sind uns bewusst, dass sehr lange Schlachtzuginstanzen ein Hindernis für manche Spieler sein können, wir möchten aber dennoch genügend Begegnungen bereitstellen, um ein episches Gefühl zu vermitteln. Für die ersten Schlachtzugstufen wollen wir mehrere kleinere Schlachtzüge zur Verfügung stellen. Anstelle einer Instanz mit elf Bossen könntet ihr eine Instanz mit fünf und eine andere mit sechs Bossen vorfinden. Alle diese Bosse würden Gegenstände derselben Gegenstandstufe bereithalten, aber die Instanzen an sich wären in verschiedenen Umgebungen angesiedelt und würden sich somit in Ort und Erscheinungsbild unterscheiden und separate Instanz-IDs besitzen. Erinnert euch daran zurück, wie ihr die Höhle des Schlangenschreins und die Festung der Stürme separat besuchen konntet und sie möglicherweise in derselben Woche durchgespielt habt.

Quantität statt Qualität?! Oder wie soll ich das verstehen? Weniger Bosse pro Raid-Instanz, dafür aber mehr Instanzen? Wird die zukünftige Raid-Instanz ein Art von neuer 10er Dungeon auf Stufe Heroisch? Die Raid-Instanzen wie sie momentan mit der Eiskronenzitadelle existieren gefallen mir eigentlich recht gut. Ansteigender Schwierigkeitgrad an dem sich nicht nur die Random-Raids nach und nach ihren Fortschritt erarbeiten können. Durch die Anzahl der Bosse und den gehobenen Zeitaufwand wird, zumindest für mich ein Gefühl von epischer Schlacht vermittelt. Dieses Gefühl fehlte mir zum Beispiel im Kolosseum. Ich verbinde Raids immer noch damit, dass man „lange“ braucht bis zum Endboss. Wenn ich innerhalb eines Abends bzw. weniger Stunden (2-3 Stunden) eine Raidinstanz komplett erledigt habe, dann denke ich eher an eine 5er Instanz anstatt an ein episches Erlebnis…

Wir mögen es, wie das Freischalten der Bosse über einen gewissen Zeitraum hinweg der Community erlaubt, sich zunächst mit individuellen Begegnungen zu beschäftigen, anstatt direkt zum Endboss durchzurennen. Von daher werden wir wahrscheinlich an diesem System festhalten. Begrenzte Versuche für Bosse werden wir in Zukunft eher nicht mehr nutzen, außer vielleicht für seltene, optionale Bosse wie Algalon. Der heroische Modus wird vielleicht nicht direkt von Anfang an zur Verfügung stehen, dafür aber wahrscheinlich nachdem man die Instanz ein oder zweimal im normalen Modus durchgespielt hat.

Ich bin noch nicht mit den bisherigen Einschränkungen in Kontakt gekommen, daher will ich mir mal kein Urteil über den Sinn oder den Unsinn solcher Mechaniken erlauben. Jedoch befinde ich es als sehr angenehm, wenn eine neue Instanz nicht gleich am ersten Abend von irgendeiner Gilde erfolgreich gemeistert wird. Ob man dies mit künstlichen Hindernissen in Form von wöchentlichen Freischaltungen erreichen sollte steht auf einem anderen Blatt. Ich fände einen deutlich ansteigenden Schwierigkeitsgrad in den Raid-Instanzen angebrachter.

Meine Idee: Blizzard sollte wieder verstärkt Vor-Quests für Raid-Instanzen bzw. für einzelne Boss in der Instanz einführen.

Was den Schwierigkeitsgrad angeht, so wollen wir, dass man relativ schnell Zugang zu den ersten Schlachtzügen erhält, diese dabei aber nicht die heroischen 5-Spieler-Instanzen und besseren Questbelohnungen total überschatten. Die ersten Schlachtzugzonen werden wir in der Annahme erstellen, dass Spieler sich einiges an blauer Ausrüstung aus Instanzen, Quests oder den Berufen zugelegt haben. Generell wollen wir, dass man zusammen mit seinen Gildenkollegen an der Levelerfahrung teilnehmen kann und sie zusammen genossen wird.

Ich sehe es schon kommen, diese o.g. Raid-Instanzen werden spätestens mit dem ersten Content-Patch für Cataclysm verstauben… Fakt ist doch bereits jetzt, dass Spieler nur in solche Instanzen gehen, damit sie ihre Ausrüstung verbessern können. Sobald es aber eine Möglichkeit gibt leichter an bessere Ausrüstung als in den genannten Instanzen zu kommen, werden solche Instanzen mit keinem Blick mehr gewürdigt. Am aktuellen Naxxramas kann man das ganz gut verdeutlichen. Kaum jemand macht sich noch die Mühe (außer Erfolgsjäger) in Naxxramas nach Loot zu suchen, eher werden die aktuellen heroischen Instanzen nach Emblemen für Ausrüstung mit iLevel 232 abgefarmt. Und selbst in diese heroischen 5er Instanzen geht man mittlerweile nur noch wegen den Emblemen.

Wir entwickeln unsere Schlachtzüge für ein breites Spektrum an Spielern, daher möchten wir, dass Gruppen relativ früh darüber entscheiden können, ob sie die Instanz in der normalen oder heroischen Version spielen wollen. Das übergeordnete Ziel hinter all diesen Änderungen ist es euch möglichst viel Entscheidungsfreiheit einzuräumen, also zum Beispiel ob ihr den Abend lieber mit 10 oder 25 Spielern verbringen möchtet. Egal ob man sich in einer großen oder kleinen Gilde befindet, die Entscheidung wird nicht darauf beruhen welchen Gegenstand man erhalten will, sondern was einem mehr Spaß macht.

Ich möchte gerne auch weiterhin meine Abende mit 10 UND 25 Spielern im Raid verbringen. Nix mit ODER!:(

Wir wissen, dass es bei jedweden Änderungen am Schlachtzugsystem zu Fragen kommen wird und wir freuen uns auf alle Punkte einzugehen, die bisher vielleicht noch nicht angesprochen wurden. Auf zu den Kommentaren!

(Quelle: WoW-Forum)

Zum einem tut es gut zu sehen, dass Blizzard versucht das Spiel weiter zu entwickeln anstatt bestehen Teile als unantastbar einzustufen. Ob jedoch diese Änderung immer zu einem positiven Spielgefühl beitragen werden, wird wohl nur die Zukunft zeigen können…

Meine Erfahrung (seit Dezember 2005) zeigt, das WoW-Spieler leicht dazu neigen Neuerungen/Änderungen eher skeptisch bis ablehnend gegenüber zu stehen, sich dann aber doch schnell an die neuen Gegebenheiten anpassen können. Ob es mit Cataclysm wieder so sein wird steht noch in den Sternen…

Nimbert – Modermiene (ICC 10er)

Endlich liegt der Modersack vor mir auf dem staubigen Boden der Eiskronenzitadelle.

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Alles was in den vorhergegangenen IDs nicht funktioniert hat, hat gestern Abend reibungslos funktioniert. Der olle Modermiene fiel direkt beim ersten Versuch.

Mehr Infos zur Taktik gegen Modermiene: hier im Blog

Kurz vor dem Run in der 10er Variante war ich noch in der 25er Fassung unterwegs und konnte Lady Todeswisper ein paar neue Stiefel abschwatzen. 😀