Nimbert – Hakkar plus 5 allein

Angestachelt durch einen Wettbewerb der auf einem anderen Blog ausgerufen wurde (Link), habe ich mich auf den Weg nach Zul’Gurub (20er Raid Instanz aus Classic World of Warcraft) gemacht. Damit ich nicht ganz allein im Schlachtzug bin habe ich mir meinen Todesritter Nimbrik mit an Bord geholt. Jedoch war dieser die ganze Zeit offline, typisch Zwerg 😉

Ziel des Ganzen war zu Testen welche Bosse ich ALLEINE als Vergelter schaffe. Vom Ergebnis war ich sehr überrascht.

Versucht habe ich lediglich die folgenden Bosse und Hohepriesterin Jeklik. Wobei ich bei Frau Jeklik noch mal darüber nachdenken muss wie ich in Zukunft ihre Heilung unterbrechen kann…

Erster Boss: Hohepriester Venoxis

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Der Boss fiel mitsamt seinen Schlangenfreunden schneller um, als man seinen Namen aussprechen konnte. Trotzdem wäre ich aus lauter Unachtsamkeit zum Schluss fast noch an seinem Gift gestorben.

Zweiter Boss: Blutfürst Mandokir

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Der schwierigste Boss für mich an diesem Abend. Viermal musste ich bei Bob am Friedhof vorbei schauen und nur weil Mandokirs Raptor ständig den Löffel zu erst abgegeben hat. Seinen Raptor durfte ich nach dem Kampf leider nicht behalten. 🙁

Dritter Boss: Hohepriester Thekal

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Dank meinem Siegel des Befehls konnte ich ziemlich gut den Schaden auf alle Ziele in diesem Kampf verteilen. Phase 2 war nur noch Kür. Den Tiger hatte er leider nicht in seinen Taschen. 🙁

Vierter Boss: Hohepriesterin Arlokk

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Die Panther sind bereits an meiner Aura der Vergeltung gestorben, somit konnte ich mich in aller Ruhe der Priesterin widmen. Als Belohnung gab es eine schöne 18er Tasche.

Fünfter Boss: Hohepriesterin Mar’li

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Ich mag auch nach diesem Kampf keine Spinnen…

Endboss: Hakkar

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Nächstes mal sollte ich vorher auch noch Hohepriesterin Jeklik ausschalten, deren Aspekt nervte doch ziemlich. Ansonsten war der Kampf sehr kontrolliert und der Sieg war nie gefährdet, selbst die Fähigkeit Bluttrinker ist auf Level 80 harmlos.

Zu 60er Zeiten habe ich das Herz von Hakkar nie bekommen, und diesmal musste ich noch nicht mal mit jemanden darum Würfeln. 😀

Btw, ich habe ganz nebenbei meinen Ruf beim Stamm der Zandalari auf ehrfürchtig gebracht!

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Den folgenden Worten ist nix mehr hinzuzufügen:

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Glück muss der Paladin haben …

Glück muss der Paladin haben und einen aufmerksamen Gildenmeister!

Aber von Anfang an:

Gestern stand der Folgeraid vom 11.09.2006 in Zul´Gurub an.

Als ich die Welt von Malygos betreten hatte, machte ich mich nichts ahnend sofort mit dem Greif von Ironforge auf nach Westfall (Späherkuppe). Von dort mit meinem Schlachtross und der Möhre Richtung Zul´Gurub. Dort angekommen traf ich erstmal meinen allzeit geliebten Wasserspender Lucili, der mich dann auch sofort mit aussreichend Wasser versorgte.

In den Tempelanlagen angekommen, treffe ich unseren Gildenmeister Bastian, und was er mir dann berichtet hat war der absolute Hammer (bzw. Gürtel^^). Im Auktionshaus der Allianz gebe es einen Plattengürtel mit einer Fähigkeit meine Heilungen um 42 Punkte zu erhöhen. Meine erste Frage war natürlich erstmal auf den Preis gezielt, da mein Bankkonto durch die vielen Raids bzw. gekauften Manatränke doch sehr gelitten hat in den letzten Tagen. Als ich den Preis gehört hatte, war es erstmal vorbei mit der Konzentration auf den Raid. Die ersten zwei Bosse (Thekal und Arlokk) war ich mit meinen Gedanken mehr im Auktionshaus als im Kampfgeschehen. Meine Gedanken drehten sich um das Preis-Leistungsverhältnis des Gürtels.

Bei Hakkar habe ich mich nochmal richtig konzentriert, da dieser Gegner extrem Spass macht, zumal seine Söhne den Großteil der Arbeit übernehmen (Gift etc.^^).

Als Hakkar dann zu unseren Füssen lag, wollte ich schon meinen Ruhestein zücken, um möglichst schnell nach Ironforge zum Auktionshaus zu gelangen. Dann hiess es aber, auf dem Weg aus den Tempelanlagen könnten wir noch das Event von Edge of Madness machen. Gesagt getan. Diesmal erwartete uns Renataki, ok, kein wirklich schwerer Gegener, aber immer wieder eine Erfahrung. Als auch dieser Gegener im Staub lag, benutzte ich sofort das Portal von Lucili um nach Ironforge zu kommen.

Gürtel der GerufenenSeit dem Tipp von Bastian bis zum Ende des Raids waren immerhin schon 3 Stunden vergangen, ich hatte also keine Ahnung ob der Gürtel noch im Auktionhaus war. In Ironforge angekommen verkaufte ich erstmal alle meine Fundstücke aus Zul´Gurub (natürlich keine Münzen bzw. Schmuckstück) um ein wenig Gold auf mein Bankkonto zu bekommen.

Danach ging es aber sofort ins Auktionshaus, schnell noch den Auktionator nach den Gürtel gefragt: Er war noch da!

Ein kurzer wehmütiger Blick auf mein Bankkonto und dann war er mein, der Gürtel der Gerufenen.

Somit konnte ich gestern den Bonus auf meine Heilungen nochmals auf nunmehr unglaubliche +286 anheben. WoW!

Ich hoffe dadurch meine Kampfgefährten mehr als bisher heilen zu können.

Es war der 05. September 2006, nein, eigentlich war es schon der 06. September 2006, genauer gesagt es war 0:18 Uhr.

Zu diesem Zeitpunkt ging der Blutgott Hakkar das erstemal in der Geschichte der Gilde Nemesis vor unserem Raid in den Staub. Vergiftet durch seinen eigenen Söhne und der Entschlossenheit einer tapferen Gruppe von Helden, wurde Hakkar besiegt.
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Gratulation Nemesis!

Das Herz von Hakkar, ging wie es sich bei einem Firstkill eines solchen Bosses gehört, an unseren Raidleiter und auch Gildenmeister Bastian.

edit vom 13.09.2006:

Kaum poste ich mal was über den tollen Erfolg über Hakkar durch unser Gilde, schon bekomm ich Mecker von meinen Gildenmeister^^ 10 Zeilen wären zu wenig^^

Ok! Dafür, dass cirka die Hälfte des Raids bzw. wir als Nemesis noch nie vor Hakkar standen, lief der Kampf sehr dizipliniert und konzentriert ab. Jeder hat sofort seine Rolle im Kampf gefunden:

  • die Krieger haben Hakkar perfekt getankt, sogut wie keiner wurde übernommen.
  • die Jäger sorgten immer dafür, dass mindestens ein Sohn von Hakkar auf der Plattform war
  • die Magier sheepten (schweinten oder kröteten^^) die Söhne bzw. die übernommenen Krieger
  • die Priester heilten was das Mana hergab (mmhh, ok, sogut wie ein gewisser Paladin waren sie natürlich nicht^^)
  • die Schurken und der Hexenmeister machten das was sie am besten können – DAMAGE!
  • ja und die Paladine, entsprachen wieder ihrer Rolle und unterstützen immer dort wo Not an Mann und Frau war

Ich habe in den letzten Tage ein Gerücht in Ironforge gehört: Gilden die im geschmolzenen Kern bis Ragnaros kommen, schaffen es einfach nicht Hakkar zu besiegen. Da frag ich mich doch, zu was sind dann erst 40 Leute unserer Gilde im Stande? Eine Gilde die erst einen Monat besteht, aber schon zweimal (Stand 12.09.2006) in kürzester Zeit Hakkar erfolgreich bekämpft hat. Sind die anderen Gilden nur in einer grossen Gruppe (40er) gut, aber nicht in kleinen (20er)?

Sollten wir nächste Woche tatsächlich 40 Leute für den geschmolzenen Kern zusammen bekommen, bin ich auf das Resultat sehr gespannt. Ich hoffe ich nehm den Mund jetzt nicht zu voll, aber gemessen an unserer Ausrüstung und unserem Teamplay sollte schon der ein oder andere Boss möglich sein.