Gregory – 10er Naxxramas clear

Gestern war ein sehr erfolgreicher Tag für meinen Jäger Gregory.

Aber fangen wir von vorn an…

Als ich am gestrigen Abend online gegangen bin mit dem Jäger, hatte ich erstmal keine grossen Ambitionen bezüglich Raids gehabt. Trotzdem nutze ich den ID-Reset, um mich im „Suche nach Gruppe“-Tool für Naxxramas (10er und 25er) einzutragen, vielleicht sollte ich Glück haben und jemand bräuchte einen fleissigen Jäger.

Wie gewohnt (fast täglich^^) fing ich mit den täglichen Quests an: Kochen, Bären-Quest und Angeln. Gestern war wiedermal kein Bär im Beutel, was aber mehr Nebensachen war, dass eigentlich interessante kam beim Angeln. Die erste Anfrage für einen Raid.

Hey, und wie fragt man jemanden ob er sich einem Raid anschliessen möchte? Richtig, mit dem simplen Satz: DPS?

Kurz knapp und ohne jegliche Information darüber, ob und in welche Instanz es gehen soll…wer so nett fragt bekommt natürlich auch eine nette Antwort von mir: Ja ich mache DPS.

Die anschliessende Frage wieviel DPS ich den machen würden, kommentierte ich mit: So wie du fragst, wohl nicht genug für dich.

Na egal, wir tauschten noch ein paar kurze Wisper aus, indenen ich den Fragensteller noch auf meinen Blog hingewiesen habe. 😉

Warum schreibe ich das Ganze? Nun, zum einem kann ich die Leute verstehen, dass sie nicht irgend einen Jäger mit nach Naxxramas nehmen wollen, der nur grüne Ausrüstung trägt und unter umständen nur ein Klotz am Bein ist. Jedoch kann man trotzdem vernünftig Fragen stellen, sprich in vollständigen Sätzen und vielleicht auch mit einigen Höflichkeitsfloskeln versehen. Ok, in World of Warcraft wahrscheinlich ein wenig viel verlangt, aber mein Motto lautet: Wie man in den Wald hinein schreit, so kommt es auch wieder raus. Soll heissen, wenn man jemanden nett fragt, bekommt man auch eine nette und nützliche Antwort.

Anyway, ich wurde kurz darauf von einer anderen Raidgruppe (nett) gefragt und für einen Raid in Naxxramas (10er) eingeladen. Geht doch^^

Der Raid wurde von der Gilde <Oma-Lan> organisiert und durchgeführt. Ich war aber nicht der einzige Randman-Teilnehmer^^

Angefangen haben wir mit dem Konstruktviertel, scheint mittlerweile eine übliche Praxis zu sein um das Potential des Raids zu testen habe ich festgestellt. Zugegeben anfänglich hatte ich doch eine wenig bedenken, ob ich den Anforderungen des Raids genügen kann mit meiner Ausrüstung. An Erfahrung sollte es schliesslich nicht fehlen, da ich mit meinem Paladin ja schon zu genüge diese Instanz besucht habe und doch ziemlich sattelfest bezüglich der einzelnen Taktiken bin. Aber wie sich herausstellen sollte, war ich mit meinen knapp 2.100 dps nach dem Kampf gegen Flickwerk auf Platz 3 unter den Schadensklassen, hinter einem weiterm Jäger und einem Vergelterpaladin. Das beruhigte mich doch ziemlich, so dass ich den weiter Verlauf entspannter anging.

Am DPS-Wert und der Platzierung änderte sich während des restlichen Raids nicht wirklich viel. Platz 3 blieb, lediglich der DPS-Wert schwangte zwischen 2.000 und 2.2000, je nach Anzahl und Art der Gegner. So zugen wir durch die einzelnen Viertel und bekämpfte einen Boss noch dem anderen:

Gregory - Naxx10er clear

Bei Kel’Thuzad ist mir etwas witziges passiert.

Nachdem Phase 1 vorbei war, positionierten sich alle um den Boss. Soweit, so gut. Ich tat das auch und wollte gerade anfangen Schaden auf den Boss zu machen, als ich festestellen musste. dass nicht ein einziges Projektil den Lauf meines Gewehrs verließ. Grund dafür war, dass die Haltbarkeit meiner Waffe (und nur der Waffe) auf Null war. Und das beim Endboss…peinlich. Aber was macht ein Jäger wie Gregory? Richtig, er nutzt seine Ingenieurskünste an und stellt sich einen Rep-Bot auf^^ Bis dato wusste ich nicht, dass man das sogar während eines Bosskampfes machen kann! Hiermit möchte ich mich dann auch gleich mal bei den Programmieren bedanken, denn das rettete mich vor einer seeehr peinlichen Situtation. 😀

Wo ich gerade beim Bedanken bin: Danke nochmal an die Gilde <Oma-Lan>, dafür das ich mitkommen durfte!

Neben den oben genannten Erfolgen haben ich nch ganz nebenbei folgende Erfolge eingeheimst:

Ausrüstung ist natürlich auch bei den Bossen gedropt, jedoch nicht wirklich viel für Jäger. Meine Ausbeute war:

8 Erfolge und 2 neue hochwertige Items sind schon nicht schlecht für einen Abend.^^

Btw, ich bin bei keinem Bosskampf gestorben, lediglich 1mal beim Trash (eine Gruppe zuviel^^), 1mal freiwillig (weil Thaddius nach einem Wipe verbuggt war) und 1mal bei Saphiron als mein Totstellen während eines Wipes versagt hat.

Naxxramas – erster T7 Loot

Ich hab sie, meine ersten T7-Teile!

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Wie kam es dazu?

Eigentlich wollte ich gestern Abend meinen Ruf bei der Fraktion Argentumkreuzzug eine wenig steigern. Geschafft habe ich lediglich eine Quest für die Fraktion, dann war ich für den Rest des Abend ausgebucht.

Angefangen habe ich mit der täglichen Instanzen-Quest, diesmal für die violletten Festung. Neben ein paar Emblemen des Heldentums  und etwas Ruf bei der oben genannten Fraktion , habe ich auch einen neuen Umhang für meinen Paladin gelootet -> [Umhang der klaffenden Wunde].

Nach der Instanz wollte ich mich auf den Weg in die Eiskrone machen, um weitere Quest für den Agentumkreuzzug anzunehmen. Schließlich fehlten mir nur noch 947 Rufpunkte bis ehrführchtig. Kaum bin ich jedoch im Gebiet der Eiskrone angekommen und von meinem Greifen gestiegen, wurde im Gildenchannel nach einem Ersatz-Nahkämpfer für Naxxramas (10er) gesucht. Anscheinend ist einem der angemeldeten Nahkämpfer etwas dazwischen gekommen…anyway. 

In der Gilde waren zu dem Zeitpunkt nur der ehrenwerte Schurke Silvershadow und ich als Nahkämpfer online.  Nach einer kurzen Frage, ob Silvershadow und ich um eine Entscheidung würfeln sollten, verzichtete der Schurke bereits schon auf die Möglichkeit der Geißel einen Stich ins Herz zu versetzen.

Somit hatte ich, als Kämpfer für das Licht, die Möglichkeit der Geißel Einhalt zu gebieten. Zum Glück hatte ich noch 9 andere erfahrene Mitstreiter an meiner Seite, ansonsten hätte ich mich mit der Aufgabe wohl ein kleinwenig übernommen. :D 

Unser erster Weg führte in das Arachnidenviertel.

Den Weg bis Anub’Rekhan hatten meine Mitstreiter bereits freigeräumt. Somit hatte ich bei meiner Ankunft freien Blick  auf den ersten Boss. Der Kampf war für mich als Nahkämpfer relativ entspannt, ich wechselte immer zwischen dem Boss und einer gelegentlich auftauchenden Gruftwache hin und her. Ich musste lediglich auf die Fähigkeit [Heuschreckenschwarm] vom Boss achten.

Nach der Lootverteilung ging es weiter zur Großwitwe Faerlina. Dieser Kampf war simpel. Alles machen Schaden auf die Witwe und ihre vier Jünger werden „nebenbei“ mit umgehauen. Trotzdem hiess es auch hier Augen aufhalten, denn der gelegendlich auftretene [Feuerregen] macht doch mächtig Schaden.

Dritter und letzter Boss in diesem Viertel, war Maexxna die Spinne. Nahkämpfer haben es auch hier nicht schwer, vollen Schaden auf die Spinne. Sollte man mal von dem Zauber Gespinsthülle an die Wand geschleudert werden, dann sorgt einer der Fernkämpfer dafür, dass man aus dem Kokon befreit wird. Ich hatte gestern Abend das Glück von der Gespinsthülle gänzlich verschont zu bleiben.

Nach der Spinne ging es in das nächste Viertel:  Seuchenviertel

Noth der Seuchenfürst, erster Boss in diesem Viertel, ist eigentlich keine wirklich Herausforderung. In der ersten Phase ruft Noth alle 30 Sekunden um Hilfe in Form von verseuchten Soldaten. In der zweiten Phase verkrümmelt sich der Kerl alle 110 Sekunden durch einen Port auf seinen Balkon und schickt ein paar Wellen von Untoten gegen uns. Mit einem Paladin als Tank un mich als Krieger des Lichts, ein reines Gemetzel^^

Heigan der Unreine, ohje nach dem Patch 3.0.8. gleicht dieser Kampf mehr einem Jump´n´Run Spiel ;D Der Boss ansich kann nix, jedoch diese Lavawellen in der zweiten Phase sind gemein.

Bei Loatheb macht es als Nahlämpfer besonders Spass, dank der ollen Sporen hatte ich zeitweise eine 90%tige Chance auf kritische Treffer, bei 4.500 Angriffskraft. Muaaah, machte das Spass. Zur Belohnung habe ich dann noch mein erstes T7-Token bekommen: [Schiftung des verlorenen Eroberers].

Somit war auch das zweite Viertel von der Geißel gesäubert. Weiter ging es in Militärviertel.

Instrukteur Razuvious, muss wohl besonders als Tank Spass machen, da man hier nicht seinen eigenen Kopf in dies Schusslinie halten muss, sondern die Kontrolle über jeweils einen der zwei dort anwesenden Reservisten mittels einer Kristallsäule erlangt. Hier müssen sich die zwei Tanks absprechen, sodass immer einer der Reservisten den Boss beschäftigt. Der restliche Raid macht soviel Schaden wie möglich, damit der Kampf endet, bevor die Resevisten von ihrem eigenen Chef umgebraht werden.

Bei Gothic dem Ernter, muss sich der Raid in zwei Gruppen aufteilen, da der Kampf auch räumlich getrennt abläuft. Die Halle wird nämlich nach Kampfbeginn durch ein Tor in zwei Bereiche aufgeteilt. Die ersten 4:30 Minuten bekämpfen beiden Gruppen jeweils die spawnenden Trash-Mobs auf ihrer Hälfte der Halle. Danach sprich Gothic folgende Worte:

Ich habe lange genug gewartet. Stellt euch dem Seelenjäger!

Nun gesellt sich auch der Boss mit in den Kampf und wechselt immer wieder in beide Bereiche. Sobald seine Lebensenergie jedoch unter 30% fällt, geht das Tor wieder auf und der Raid gkämpft wieder gemeinsam. In der zweiten Pahse,  inder man gegen den Boss kämpft, werden die Werte der Spieler jede Minute um 10% verringert, d.h. der Kampf sollte schnellst möglich benendet werden. ;) 

Letzte Station in diesem Viertel und an diesem Abend waren die vier Reiter. Hier trifft man u.a. auf einen alten Bekannten aus Stratholme: Baron Totenschwur.

Dieser Kampf macht mir besonders Spass, da es hier recht Abwechslungsreich zu geht. Zu Beginn des Kampfes verteilen sich die Reiter in die jeweiligen Ecken der Halle. Baron Todenschwur in den Norden, Lady Blaumeux in den Süden, Sir Zeliek in den Westen und Than Korth’azz in den Osten. Im Kampf müssen öfter die Positionen getauscht werden, da die Todesritter verschiedene Male verteilen. Sollte dies Male sich mehr als dreimal staplen, dann tuts weh^^ Die Male des jeweligen Todesritters verschwinden soblad man sich nicht mehr in seiner unmittelbaren Umgebeung befindet, daher des ständige Positionswechsel. Die Schadensklassen konzentrieren sich immer nur auf einen Boss und erledigen so nach und nach die vier Todesritter.

In der Truhe auf dem Podest, war mein zweites T7-Token: [Brustschutz des verlorenen Eroberers]

Nimbert - 28.01.2009

Drei Viertel an einem Abend und zwei T7-Teile sind schon ein beachtliches Resultat^^

Hier noch ein Bild mit meinem momentanen Erscheinigungsbild. Durch den Wappenrock sieht man leider nicht die neue Brustplatte…

Leider habe ich es wiedermal vergessen Screenshots von den Bosskills zu machen…kann man sich nicht einen Gnom als „Haustier“ halten, welcher neben mir herläuft und die Bilder macht? Hmmm, Vorschlägsforum von Blizzard?

Egal, ich hab meinen Raidfortschritt aktualisiert und im Arsenal kann man die errungenen Erfolge nachsehen…Bilder wären trotzdem toll gewesen…mist.

Die Erfolge für die jeweiligen Viertel habe ich bereits vor dem gestrigen Abend bekommen…also nicht wundern. 😀