Gestern Abend wurde ich von den Halunken (engl.: Rascals) für einen Raid in die Eiskronenzitadelle (25er) eingeladen. Genauer gesagt von einer ihrer Offiziere, einer Priesterin namens Bigolina. Eigentlich mag ich ja keine Nachtelfen-Priesterinen, aber bei ihr mach ich eine Ausnahmen. Warum? Nun, die ehrenwerte Bigolina kenne ich schon eine kleine Ewigkeit…

Es gab Zeiten in denen ich, die Priesterin und ein kleiner Zwergenkrieger um Mitternacht nackt durch die Todesmiene und dem Wald von Elwynn gehüpft sind. 😀

Damals beim Zerfall meiner ersten Gilde, dem Orden der Eraburis habe ich mit einigen anderen vom Orden im August 2006  eine neue Gilde gegründet. Diese Gilde nannten wir Nemesis und rockten mit ihr Zul’Gurub, die Ruinen von Ahn’Qiraj und den geschmolzenen Kern (inkl. Ragnaros). Bigolina war bei Nemesis fast von Anfang an mit dabei..

Den Wandel vom Orden in die Gilde Nemesis, kann man sogar in meiner Gildenstory nachlesen.^^

Leider kam es noch im selbem Jahr (Dezember 2006)  zum Zerwürfnis zwischen mir und der restlichen Führungsetage der Gilde, vorauf hin ich über Nacht einfach kommentarlos aus der Gilde geschmissen wurde.

Nach reichlich Überlegung und etwas Abstand gründete ich mit ein paar Freunden meine jetzige Gilde die Drachen des Lichts (Januar 2007).

Man sagt ja – Zeit heilt alle Wunden – aber ich bin der Meinung machte Dinge verheilen nie… so auch die Art und Weise wie ich damals aus der Gilde Nemesis geschmissen wurde…

Zurück zum Thema. 😉  Wenige Monate nachdem ich aus der Gilde entlassen wurde, zerfiel die Gilde Nemesis. Einige der Spieler gründeten die heutige Gilde Rascals (August 2007) u.a. auch Bigolina. Womit sich der Kreis wieder geschlossen hätte.^^

Besagte Bigolina hat mich also gestern für den Raid eingeladen. Die Geste und den Raid fand ich Spitze. Wir haben uns sogar ziemlich gut gegenüber Arthas und seinen Handlangern verkauft. Lord Mark’gar, Lady Todewisper, Luftschiffkampf, Todesbringer Saurfang, Modermiene, Fauldarm und Schwester Svalnya musste sich von ihren Schätzen trennen.

Jiep, zum ersten Mal im 25er war ich bei einem Sieg gegenüber Modermiene dabei. Somit steht es bei mir unentschieden zwischen 10er und 25er, jeweils 6 von 12 Bossen.

Neben Unmengen an Emblemen des Frosts konnte ich auch noch ein paar Heilerhandschuhe ergattern.

Orden der Eraburis

Nun ist es doch dazu gekommen:

Der Orden der Eraburis hat sich aufgelöst!

Zunehmende unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft der Gilde unter den Mitgliedern und die längere Abwesenheit des Gildenführers haben das Undeckbare Wirklichkeit werden lassen. Am Abend des 07.08.2006 hat Syklainer (Gildenführer) die Gilde aufgelöst.

Ein Kreis von Freunden, eine Art zweites zuhause und ein Schmiede von Erfolgen war diese Gilde für mich. Mein Beitritt im Dezember 2005 in die damals erst gegründetete Gilde, bestritt ich mit LvL17. Nun bin ich LvL 60 und hab so mache Sachen in WoW erlebt, die ich ohne diese Gilde wahrscheinlich nicht in der Art erlebt hätte.

Die Gilde wurde im Dezember 2005 von Zwergenpriester Skylainer gegründet. Die Gilde bot denen Zuflucht, die Spass an den Geheimnissen von WoW hatten. In der Zeit wo die Gilde grösser wurde, entstanden Helden in der Gilde, die in der Dimension Malygos bis heute ihresgleichen suchen:

Skylainer, unser allseits geliebter Gildenführer. Ein Zwerg der seinen Job als Priester wie kein anderer konnte. Mit ihm in einer Instanz braucht ich nie Angst haben. Seine Heilzauber erhielten mich immer am Leben. Seine hauptsächliche Kunst bestand jedoch darin, eine Gilde mit unterschiedlichen Charakteren in einem Hammer zu formen um ihn anschließend auf die Feinde von Azeroth zu schmettern.

Wantan, mein alter Weggefährte. Ein Zwerg mit der Berufung zum Jäger, einem Jäger der in seinen Anfängen nichtmal Respekt vor General Drakkisath hatte und ihn quer durch die obere Blackrockspitze jagte. Nur seine Sucht nach Beweglichkeiten nahm manchmal beängstigte Formen an.

Maxpowa, unser MainTank. Egal welcher Feind sich der Gilde in den Weg gestellt hatte, Maxpowa hielt ihn wie ein Fels in der Brandung stand. An ihm hat sich sogar Onyxia die Zähne ausgebissen. Niemand kann einen Gegener so zur Raserei bringen wie dieser Krieger.

Wildana, unsere TaktikPaladine. Durch seine Planung der Raids erreichten wir selbst in aussichtslosen Instanzen einen Erfolg. Durch seine Skillung zum Healadin hat er mir mehr als einmal meinen Allerwertesten gerettet.

Bastian, ein Paladin wie ich ihn noch nie gesehen habe. Wenn man was über Paladine nicht weiss, Bastian weiss es.

Silvershadow, ein Schurke wie er im Buche steht. Er taucht aus dem Schatten auf, erledigt seine Gegener und verschwindet wieder, ohne das jemand etwas mitbekommt.

Ich könnte die Liste der Charakter die den Orden geprägt haben noch noch um einiges länger machen.

Ich danke auf diesem Weg allen die mit mir Abenteuer in Azeroth erlebt haben.
Möget ihr auf Euren zukünftigen Wegen genauso tapfer und ehrenvoll kämpfen wie im Orden der Eraburis.